Sonntag, 4. November 2012

Rennbericht Grenzgänger 2012

Am Wochenende ging es für mich zum Grenzgänger nach Straußberg . Am Abend vorher, kündigte sich schon hier heftiger Regen an und wären Sonja und Peter nicht so nett gewesen mir meine Startunterlagen zu holen, wer weiß ob ich hingefahren wäre...
So stand ich aber pünktlich um 8.00 Uhr im Ferienpark Feuerkuppe am Start. Die Runde war ca. 7,2 Km lang und hatte etwa 170 Höhenmeter. Der Zustand war eher matschig-klebrig. 2 schöne Trailanstiege mussten bewältigt werden, deren Zustand im Laufe des Rennens nicht besser wurden.
Die ersten Runden fand ich keinen vernünftigen Rythmus. Ständig war mein Puls viel zu hoch, so dass ich richtig rausnehmen musste. Zu allem kammen auch noch Schmerzen vonm Lendenwirbel die sich in den linken Oberschenkel breitmachten. Da ich nicht so auf Schmerzmittel stehe, versuchte ich erst ein oder zwei Runden ganz in Ruhe weiter zu faheren, in der Hoffnung, dass sie von selbst weggingen. Da sie das nicht taten, musste dann doch ne Ibu dran glauben. Eine Runde später lief es dann wieder.
Irgendwann fand ich dann auch meinen Rythmus wieder und könnte mein Rennen fahren. Der Kollege Peter war zu diesem Zeitpunkt, wegen muskulärer Probleme leider ausgestiegen. Leider setzte auch gleichzeitig Dauerregen ein und wärmer wurde es leider auch nicht. Die Bodenzusammensetzung wurde ein wenig verwässert und die ganze Angelegenheit wurde dann grenzwertig, gerade auf den rutschigen Trails bergab.
Ab 14.00 Uhr wurde das Rennen auch richtig hart und um ca. 15.30 Uhr wurde von der Rennleitung angekündigt, dass der Zielschluss auf 17.00 Uhr vorverlegt wird, da die Gefahren in der Dunkelheit nicht mehr zu kalkulieren wären. Im ersten Moment entäuscht, war ich aber doch nicht sooo böse. In diesem Moment sagte mir Peter, dass ich wohl auf Platz 3 liege, mit einer Runde Vorsprung und wenig Rückstand auf Platz 2. Diesen sah ich auch in den letzten 3 Runden immer wieder vor mir. Allerdings konnte ich ihn bergauf nicht einholen. Bis zu vorletzten Runde. Am letzten Teil des, mittlerweile sehr matschigen Trails bergan, musste der 2. vom Rad absteigen und ich konnte jetzt an ihn vorbei fahren. In der Wechselzone musste ich mich mit dem Lichtanbringen aber sputen, so viel Vorsprung hatte ich ja nicht. Mit Peter und Soja's Hilfe ging's dann aber fix und ich konnte 10 vor 5 auf meine letzte Runde gehen.Gegen halb Sechs war auch ich dann im Ziel, mit einem überaschenden 2. Platz.
Auch wenn ich im Rennen öfter uber das Warum nachdenken musste, hat es trotzdem riesen Spass gemacht. Vorallem mit so einer Unterstützung wie ich sie von Sanja und Peter Witzorek erhalten habe. Vielen lieben Dank dafür! (Das Rezept für den Reiskuchen nehme ich gerne)
Fakten:
135 Km
3200 Hm
4°C
Dauerregen
Matschige Trails
2.Platz

Da ich aber in letzter Zeit nicht so viel trainiert hatte, fällt die Trainingspause erstmal flach. Über Weihnachten sind dann ja auch 2 Wochen Trainingsfrei!

Sport frei und ruht Euch aus! Wir sehen uns im nächsten Jahr!
Christian

PS: Ich war ja das Wochenende davor auch bei einem Laufwettbewerb in Thale. 22 Km standen auf dem Plan, 11 davon konnte ich aber nur absolvieren....Lohnt sich also nicht drüber zu schreiben ;-) (Ausser dass ich meinen Puls doch auf fast 200 Schläge/Min. bringen kann)
Mein Fazit: Netter Versuch...nie wieder!


Freitag, 13. Juli 2012

Juli 2012

In Ermangelung der MTB-Rennen, gibt es Heute mal einen kleinen Blog über die allgemeine Gesamtsituation im "Sommer".
Der Juli hat ja im Moment wettertechnisch wirklich nicht allzuviel zu bieten. Deshalb heißt es aber noch lange nicht, sich mit dem Thema Mountainbiken und Radfahren nicht auseinanderzusetzen. Spannende Dinge gibt's auch in so einem, eher durchwachsenen Sommermonat zu berichten.
Das bisher schönste Erlebnis, war wohl unser Treffen mit dem (fast) gesamten Prowell Team Harzblut, an der Okertalsperre in Altenau. Über 40 Mitglieder des Teams und auch der MTB Freunde Oberharz e.V. organisierten ein sehr schönes Wochenende im Herzen des Oberharzes. Viele Kids waren natürlich mit von der Part(y)ie, schliesslich kann sich nie früh genug um den Nachwuchs gekümmert werden! Auch wenn Matze uns allen wohl etwas vorraus ist ;)
Der Nachmittag am Samstag, stand im Zeichen einer neuen "Wassersportart": Das Floßbauen! Viele große und kleine, teils sehr begabte Floßbauer, hatten ein riesen Spaß bei der Aktion. Zumal Petrus ein Einsehen hatte und uns ab 16.00 Uhr im trockenen unseren Spaß haben lies. Den Abend nutzten alle, um sich kennenzulernen. Bei Bratwurst, Steak und Bier (und vieeelen anderen Leckereien) lies es sich locker klönen. Natürlich über das Biken aber auch über "Gott und die Welt". Stefan bemühte sich alle Teammitglieder vorzustellen, was Ihm weitestgehend auch sehr gut gelang. Bei Lisa (Stefans Frau) hatte er wohl Schwierigkeiten (wohl um nichts Falsches zu sagen), was zu den ein oder anderem Schmunzler führte. Meine Wenigkeit hatte es da deutlich einfacher, da die (alten) Mitglieder der MTB Freunde ja deutlich in der Unterzahl waren. Ich persönlich hoffe natürlich, dass das Prowell Team Harzblut und die Mountainbike Freunde Oberharz e.V. zusammenwachsen und wir gemeinsam die nächsten Jahre sportlich, wie auch privat noch viel unternehmen werden!
Der Abend ging noch bis spät in die Nacht weiter und endete mit der Erkenntniss: Wir haben zuuuu viel eingekauft! :-)
Der Sonntag begann mit einem Traumwetter, so dass sich einige Leute nach dem Frühstück zusammen fanden, um auf eine kleine Runde mit dem Mountainbike die harzer Wälder unsicher zu machen. (@Mücke: Du hättest ruhig mitkommen können!) Als wir Mittags zurück kamen, duftete es schon nach gegrilltem Fleisch und frischen Brot. Das hatten netterweise diejenigen schon zubereitet, die nicht mit zum biken gekommen sind, Danke dafür!
Das gemeinsame Mittagessen am Sonntag bildete auch den Abschluss dieses herrlichen Wochenendes. Vielen Dank an alle die dabei waren und natürlich erst recht an die Frauen (und Männer), die so manchen Salat gemacht und manches Brot gebacken haben!
Es hat mich sehr gefreut mit Euch zusammen zu feiern!

Viel mehr ist in diesem Monat noch nicht passiert, ausser das gefühlte mehrere milionen Liter Wasser vom Himmer gefallen sind. Und, ach ja, ich mir die neuen Drehgriffe der Fa. Sram Typ: X.O. an den Lenker geschraubt hatte. Diese haben auch schon wieder die erste 100 Km runter und ich kann sagen: Die Dinger sind kein Vergleich zu den Plastikteilen der 9-fach Serie! Sauber verarbeitet und in der Funktion und schnelligkeit den X9 Triggern bei weitem überlegen! Jetzt kommt es auf die Dauerhaltbarkeit an, vor allem in Anbetracht des miesen Wetters.

Das nächste Rennen ist erst im August, bis dahin hat der Wetterfrosch ja noch genug Zeit, um die Leiter raufzuklettern um uns ein paar sonnige Tage zu bescheren.

Bis bald, keep on running!
Christian

Montag, 18. Juni 2012

Willingen 2012

Auch in diesem Jahr war es mal wieder soweit: Willingen 2012 stand auf dem Terminkalender! Für meine Familie und mich bedeutete das wir 3 Nächte lang im Zelt schlafen sollten.
Donnerstag ging es auch los in Richtung Sauerland. Der Wetterbericht war auch anfangs recht vielversprechend, leider wurde alles anders. Feitag ging es mit mehreren Regenschauen durch den Tag, kalt war es ausserdem. Das sollte am Samstag aber mit Dauerregen noch einmal getoppt werden. Nun ja, so ist es eben in Willingen, jedes Jahr wieder.
Nun aber zum Marathonrennen am Samstag, wo lt. Aussage des Veranstalters rund 2000 Leute an den Start gegangen sind. Da der Start für mich in diesem Jahr, trotz früher Anmeldung, erst um 8.00 Uhr sein sollte. Hieß das für mich, eine halbe Stunde länger schlafen. Nach dem "Frühstück" ging es dann auf's Bike zum Warmfahren und anschließend in den Startblock C. Das Bike war zu diesem Zeitpunkt schon dreckig, genau wie meine Wenigkeit. Startschuß pünktlich um 8 Uhr und nach einer kurzen, neutralen Phase, ging es in den ersten Uphill, der es mit 200 Hm am Stück schon mal in Sich hatte. Auf dem Kamm zeigte sich die Strecke in noch einem recht guten Zustand, was mich angesichts des Regens wunderte. Verwundert war ich auch darüber, dass ich nach ca. 10 km auf die langsameren Teilnehmer der vorderen Startblöcke aufgefahren bin, immerhin waren diese eine halbe Stunude früher unterwegs. Leider zeigte sich dann auch die Strecke von Ihrer schlechten Seite. Die Abfahrten waren sehr schmierig und deshalb auch schwer zu fahren. Für manch einen Teilnehmer wohl zu schwer, viele langen inklusiv Ihrer Räder im Matsch und machten es einen nicht einfacher, die Abfahrten zu bewältigen. Leider lag einer auch recht schwer verletzt auf einer längeren Abfahrt. Der Kollege ist aber recht schnell ärtztlich versorgt worden. Nach dieser Abfahrt, hatte der Pannenteufel auch mich getroffen. Durch einen Ast hatte sich mein Umwerfer so verdreht, dass mein Hinterrad blockierte und alles noch zusätzlich einklemmte. Also Rad ausgebaut, alles wieder gerrichtet, 3-5 Min. Zeit eingebüßt und weiter ging die Reise. Meine Gruppe war natürlich weg, und so befand ich mich nun ganz allein auf Feld und Flur. An dieser Stelle fasste ich auch den Entschluss, nur die kurze Runde von 52 Km mit 1500 Hm zu absolvieren. Ursprünglich war die 95 Km Distanz geplant. Die 2. Hälfte der Runde war gespickt mit allerlei matschigen Wegen und Trails. So war es dann auch klar, dass ich den zweiten Teil des letzten Trails schiebender Weise passiert hatte. Kurz vor dem Ziel auch wieder das gleiche Bild, was ich schon den ganzen Morgen immer wieder erlebt hatte. Vor mir stürtzt ein Teilnehmer. Dieses Mal konnte ich leider nicht ausweichen und so stürzte ich selbst auch und stoss mir meinen Sattel in meine Kronjuwelen :/ AUA!
Schlussendlich kam ich mit einer Zeit von 2:51 Std. ins Ziel. Das reichte für den 76. (443 Finisher) Platz in meiner Klasse und den 113. Gesamtrang von 962 Finishern. Leider sind auf Grund des schlechten Wetters sehr viele nur die kleine Runde gefahren, so wurde das dann auch nichts mit dem TOP 50 in meiner AK.

Am Sonntag (es schien die Sonne!) ging es für unsere Beiden jüngsten auf die Strecken der Scott Junior Trophy. Laetizia musste in der Klasse S8 weiblich, die Runde 2x absolvieren. Jason in der Klasse der S14 vier mal. Den Anfang machte Laetizia. Sie musste sich in der ersten Runde auf Platz 3 einreihen. Im ersten flachen Trail, überholte sie die vor ihr fahrende Teilnehmerin und konnte am Berg sogar noch die Führende überholen. Mit einem knappen Vorsprung ging es in die 2. Runde. Dort konnte Tizi aber ihre Führung weiter ausbauen und kam so auch als erstes in Ziel!
Bei Jason war das Starterfeld sehr groß, 39 Teilnehmer gingen dort auf die Strecke. Jason von Anfang an unter den Top 10 und zwischenzeitlich sogar auf Platz 3. Nach vielen Positionskämpfen, fehlte ihm dann aber wohl doch die Kraft, sich einen Podestplatz zu sichern. Im Ziel war es für ihn dann der 7. Rang, der angesichts des sehr starken Fahrerfeldes, sehr gut ist!

Im Anschluss fand Laetizias Siegerehrung auf der großen Bikebühne statt, von dieser werde ich sicher noch mal ein paar Fotos hochladen. Es ging danach auch recht zügig wieder in Richtung Harz, da ja noch Fussball schauen auf dem Programm stand ;)

Das war der Bericht, ich werde mal schauen wie es in Hohegeiß läuft, der Marathon steht am 30. Juni an.
Bis dahin, servus!
Christian








Montag, 4. Juni 2012

Clausthal TrengaDe Marathon

Am 03.Juni ging es morgens um halb Acht nach Clausthal-Zellerfeld, zum TrengaDe Marathon. Eigentlich lässt sich das Rennen in 4 Sätzen beschreiben. Schlechter Start. Schlechte Fahrtechnik. Schlechtes Wetter. Schlechte Strecke.
Aber von Vorne: Den Start hatte ich mir irgentwie selbst versaut. Gerade auf der kurzen Runde sollte das wenigstens klappen. Ich Hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl. Konnte keine Plätze gutmachen und fuhr nach einem Kilometer fast in den Wald, inkl. Beinahesturz. Am ersten Trail stockte es gewaltig und die Spitze war meilenweit weg. Mein fahrerisches Können ließ an diesem Tag auch zu wünschen übrig. An den Anstiegen konnte ich zwar immer wieder ein paar Fahrer einholen und einige Plätze gut machen. Allerdings konnte ich auf den langen Ziehwegen keine Gruppe finden, die mich etwas nach Vorn bringen würde. So fuhr ich zu 100% allein im Gegenwind. Auch die Strecke befand sich meiner Meinung nach, in denselben  schlechten Zustand wie ich. Das "Bachbett" hinunter zum Spiegeltal hätte man sich sparen können, da dieser Weg durch Forstarbeiten extrem gelitten hatte und überall, kreuz und quer Äste herumlagen. Diese mussten des Öfteren wieder aus den Laufrädern entfernt werden.
Nachdem ich die Verpflegungsstelle passiert hatte, ging es dann auch wieder mit der Form und die Sache Clausthaler TrengaDe Marathon konnte zu Ende gebracht werden. 3 Km vor dem Ziel fuhr ich noch auf einem TrengaDe Teamfahrer auf. Der Kollege hatte einen heftigen Hungerast und so gab ich Ihm meinen übrig gebliebenen Squeezy Riegel, ob es allerdings geholfen hat, entzieht sich meiner Kenntniss.
Nach 1:30 Std. war die Schlammschlacht dann auch vorbei. Die Zeit reichte für Platz 12 in der AK und Platz 21 in der Gesamtwertung.
Im Ziel musste ich dann festestellen, dass es wohl doch besser gewesen wäre Wechselklamotten mitzunehmen. Nun ja, so musste ich ohne Unterwäsche und Strümpfe auskommen :/
Großer Dank geht an dieser Stelle, an dass Prowell Team Harzblut für das leckere Buffet, nächstes Mal bringe ich auch was mit ;) Des Weiteren herzlichen Glückwunsch an Tina für Ihren 5. Platz in der Frauenklasse! Stefan der alte Kämpfer quälte sich 3 x über diese Strecke, auch dafür großen Respekt!

Was kommt als Nächstes? Für mich wird das das Rennen im Hochsauerland sein. In Willingen geht es mit 2000 anderen Racern auf die Marathonstrecke und in diesem Jahr möchte ich die Top 50 auf der 56 Km Strecke erreichen. Ich hoffe, das wird was :) Bis dahin versuche ich gesund zu bleiben und einigermaßen zu trainieren.

Das war's für Heute! Bleibt sauber!
Christian

Donnerstag, 10. Mai 2012

Bilstein Bikemarathon 2012

Hier nun mein kleiner Bericht zum Bielstein Bike Marathon in Großalmerode.
Viel gibt es eigentlich nicht zum Rennverlauf zu sagen. Ausser das das Wetter endlich mal wieder "frisch" und feucht war. Der Zustand der Strecke war dementsprechend.
Der Startschuss viel um 10.00 Uhr und 271 Fahrer gingen auf die mittlere Distanz. Der Start verlief nicht so optimal konnte aber schon auf den ersten paar Kilometer wieder ein bisschen Boden gut machen. Bergan lief es auch ganz gut. Nur bergab ging gar nichts. Ich hatte, wohl auch deshalb das ich allein vor Ort war, eine Blockade im Kopf. Und ich stolperte mehr oder weniger die Trail runter. Wie viel Zeit ich dadurch verlor, kann ich nicht beurteilen, vielleicht so ein, zwei Minuten.
Nett war dann aber der lange Anstieg zum namensgebenden Berggipfel, den Bilstein. Kurz vor erreichen des Gipfels, wurde es auch richtig steil, so das der Kollege hinter mir vom Rapiro-Focus Team sogar vom Rad musste. Ich konnte mich aber gerade noch durchbeissen. Am letzten Anstieg kurz vor dem Ziel fuhr ich noch auf ein paar Fahrer der kruzen Runde auf. Und nach 2 Stunden 31 Min. erreicht ich letztendlich das Ziel. Das reichte für den 18 Platz in meiner AK und den 42. Gesamtrang. Ich denke ich kann zufrieden sein und dieses Mal war auch keine Frau vor mir im Ziel ;)
Als nächstes steht nun die kurze Runde bei "meinem" Rennen in Altenau an und ich hoffe, dass viele vom Team vor Ort sein werden. Ach ja, eins hätte ich noch: Eventuell hat jemand vom Team Interesse, bei unserem Rennen am Sonntag als Streckenposten zu helfen. Da das THW uns dieses Jahr nicht unterstützen kann, sind wir über Jeden dankbar der uns aus der Patsche hilft! Gibt auch ne Party :)
Das war' erst mal, viel Spass beim Biken!
Christian

Montag, 30. April 2012

An der Harzburger Galopprennbahn...

...startete der diesjährige Bioracer Bikemarathon der Nordharzer Radsportgemeinschaft! Das Prowell Team Harzblut war natürlich mit zahlreichen Leuten am Start, so auch ich.
Der Start der 58er Runde mit 1600 Hm war pünktlich um 10.00 Uhr. Leider stand ich mit Oli Schwiedergoll sehr weit hinten, also keine guten Voraussetzungen für den Trailanstieg hinauf zum Elfenstein. Nach dem Startschuß konnte ich auf den ersten paar hundert Metern aber noch einige überholen, so dass ich mich nicht ganz soweit hinten anstellen musste. Anfänglich ging es auch ganz gut berauf, bis zum 2. Trailabschnitt. Da ereilten mich Wadenkrämfe, die mir komplett den Druck vom Pedal nahmen, so was hatte ich zumindest bei Rennbeginn, noch nie. Also, Tempo raus und locker weitertreten. Nach der ersten Runde und ca 55 Min. ging es dann auch wieder und die 2. lief richtig gut, denn nach 1 Std. und 49 Min. ging ich auf die dritte und letzte Runde. Auf dem Trailanstieg verließen mich aber fast die Kräfte und ich war kurz vor'm schieben. Nachdem der, nicht enden wollende, Schotteranstieg im Anschluss bewältigt war, konnte ich mich auf dem kurzen Trail etwas lockerer machen. Meine Vitalität und Kraft kam allerdings nicht zurück.... Zum Glück fand ich auf den Ebenen mit Gegenwind, ab und an mal eine kleine Gruppe wo ich mich anschließen konnte. Führungsarbeit konnte ich aber kaum leisten. So ging es zur Transponderkontrolle die an einem fiesen Anstieg platziert war. Dort verließ mich gänzlich die Power, so dass es nur sehr langsam voran ging. Der Blick auf die Uhr verriet mir auch, dass es wohl nichts wird mit einer 2:45 Zielzeit, so war anfänglich meine Vorgabe.
Nun ja, die letzten beiden Trails bin ich dan mehr oder weniger "runter gestolpert" und nach 2 Stunden und 53 Minuten hatte das "Elend" auch ein Ende gefunden. Eigentlich ist die Zeit nicht schlecht, entäuscht bin ich trotzdem ein bisschen. Am Ende reichte die Zeit für einen 36. Platz in der AK und einen 45. Gesamtrang.

Freud und Leid liegen ja bekanntlich immer dicht zusammen. So auch an diesem Tag. Die Mädels Jessica (1.Platz) und Tina (4. Platz) sowie "Pino" (1.Platz) sammelten auf dser kurzen 19 Km Runde Podestplätze. Herzlichen Glückwunsch dazu. Das Leid erfuhr mein Teamkollege Olli. Im Trail hatte er einen Unfall und zo sich dabei auch noch einen Schlüsselbeibruch zu, und sowas beim ersten Rennen, echt schade!
Allen anderen Teammitglieder natürlich auch Glückwunsch zu den erbrachten Leistungen!
Vielen Dank an die Betreuerinnen und Betreuer, ohne Euch wären die Rennen schwerer als sie eh schon sind!

Nächste Woche steht der Bielsteinmarathon auf dem Plan und ich denke wir sehen uns!

Scöne Grüße
Christian

Sonntag, 15. April 2012

Kyffhäuser Berglauf 2012

Am 14. April stand das traditionelle Rennen in Bad Frankenhausen auf dem Plan. Also ging es mit dem Prowell Team Harzblut inkl. Stefan, Dirk, Frank und Tobi in den Kyffhäuser.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, war es erstmals so, dass die Mountainbikewettkämpfe über 21 und 64 Km ausgetragen wurden. Angenehm war auch die Startzeit um 12.30 Uhr, so konnte man am Morgen auch mal ausschlafen. Das Startfeld war wie immer hochkarätig besetzt, so das es mein Ziel war unter die ersten 100 zu kommen. Da die Distanz über 64 Km und ca 1200 Hm neu war, gab es natürlich keine Vergleichszeiten zu den Vorjahren. Meine Einschätzung war 2 Std. 30 Min. Zumindest war das mein optimistisches Ziel. Pünktlich um 12.30 Uhr ging es auch los und 330 Fahrer gingen auf die "Einführungsrunde" in Richtung Rottleben. Alle Biker verhielten sich in diesem Jahr auch recht ordentlich, so das ich zumindest keine größeren Unfälle sah. Nach rund 7 Km ging es in den Wald und in den ersten Anstieg. Dort mekte ich auch gleich, dass ich wohl immer noch zu viele Pfunde auf den Rippen habe, denn mein Tempo verringerte sich schlagartig. Nun ja, ist ja noch jung, die Saison. Viel Glück mit meinen Gruppen, hatte ich leider auch nicht. Entweder verlor ich die Gruppen immer nach vorn oder eben nach hinten. Zumindest am Segelflugplatz, fand ich immer jemanden, den ich mich anschließen konnte. In den Trails (ja es gab 2) ging es, verursacht durch technisch wenig versierte Fahrer, recht langsam voran. Aber auch das hat bei dem Rennen ja Tradition.
Bei der Einfahrt zur 2. Schleife, habe ich erst kurz überlegen müssen wo es lang ging. Die freundlichen Helfer wiesen mir aber schnell den Weg! Der erste Anstieg in der zweiten Runde, hatte es auch gleich mal in Sich. Wieder machte ich mir über mein Gewicht Gedanken, nutzte aber nichts und so überholte mich die führende bei den Frauen, dass hatte ich auch schon länger nicht mehr erlebt. In den Abfahrten konnte ich Sie zwar immer wieder überholen, aber den Vorsprung nicht ins Ziel retten. Respekt an dieser Stelle für Sie!
Kurz vor dem Flugplatz schlossen 2 Focusfahrer zu mir auf, und so konnten wir gemeinsam dem fiesen Gegenwind engehen. Vor dem letzten Trail kam auch wieder Thomas Mennecke in meiner Sichtweite und ich konnte Ihm noch ein paar Plätze abnehmen, gut er ist auch ein paar Tage älter als ich ;) Nach der letzten Abfahrt ging es dann wieder nach Bad Frankenhausen und somit ins wohlverdiente Ziel. Mit 2 Std. und 32 Min. hatte ich meine Vorgabe zwar knapp verpasst, war aber alles in Allem zufrieden. Die Platzierung war mit dem 83. Platz auch noch in den Top 100 Ak war es der 38. Platz. Stefan und Dirk (hatte ein heftigen Sturz) kamen kurz nach mir ins Ziel, Frank fiel leider aus dem Rennen aus.
Mein Bergamont 29er hatte keinerlei Defekte und die Bremse gab nicht einen Ton von sich :-) Das Handling des Revox Team ist top und läuft bergab sehr gut. Somit hat das Rad seine Feuertaufe bestanden!
Glückwunsch an dieser Stelle geht an Tina, die den 1. Rang in Ihrer Altersklasse beim 6 Km Lauf belegte! Und natürlich auch an Schuchi (Texpa Simplon) für seinen ersten Platz sowie Dano (Bergamont) und Danny (NRT) für Ihre tollen Leistungen über die 64 Km Distanz!
Das war das 2. Rennen der Saison und eine schöne Veranstaltung! Nun freue ich mich auf Förste und Bad Harzburg! Bis dahin heißt es für mich noch ein bisschen an der (Körper) Gewichtsschraube zu drehen :)

Sport frei!
Christian