Auch in diesem Jahr war es mal wieder soweit: Willingen 2012 stand auf dem Terminkalender! Für meine Familie und mich bedeutete das wir 3 Nächte lang im Zelt schlafen sollten.
Donnerstag ging es auch los in Richtung Sauerland. Der Wetterbericht war auch anfangs recht vielversprechend, leider wurde alles anders. Feitag ging es mit mehreren Regenschauen durch den Tag, kalt war es ausserdem. Das sollte am Samstag aber mit Dauerregen noch einmal getoppt werden. Nun ja, so ist es eben in Willingen, jedes Jahr wieder.
Nun aber zum Marathonrennen am Samstag, wo lt. Aussage des Veranstalters rund 2000 Leute an den Start gegangen sind. Da der Start für mich in diesem Jahr, trotz früher Anmeldung, erst um 8.00 Uhr sein sollte. Hieß das für mich, eine halbe Stunde länger schlafen. Nach dem "Frühstück" ging es dann auf's Bike zum Warmfahren und anschließend in den Startblock C. Das Bike war zu diesem Zeitpunkt schon dreckig, genau wie meine Wenigkeit. Startschuß pünktlich um 8 Uhr und nach einer kurzen, neutralen Phase, ging es in den ersten Uphill, der es mit 200 Hm am Stück schon mal in Sich hatte. Auf dem Kamm zeigte sich die Strecke in noch einem recht guten Zustand, was mich angesichts des Regens wunderte. Verwundert war ich auch darüber, dass ich nach ca. 10 km auf die langsameren Teilnehmer der vorderen Startblöcke aufgefahren bin, immerhin waren diese eine halbe Stunude früher unterwegs. Leider zeigte sich dann auch die Strecke von Ihrer schlechten Seite. Die Abfahrten waren sehr schmierig und deshalb auch schwer zu fahren. Für manch einen Teilnehmer wohl zu schwer, viele langen inklusiv Ihrer Räder im Matsch und machten es einen nicht einfacher, die Abfahrten zu bewältigen. Leider lag einer auch recht schwer verletzt auf einer längeren Abfahrt. Der Kollege ist aber recht schnell ärtztlich versorgt worden. Nach dieser Abfahrt, hatte der Pannenteufel auch mich getroffen. Durch einen Ast hatte sich mein Umwerfer so verdreht, dass mein Hinterrad blockierte und alles noch zusätzlich einklemmte. Also Rad ausgebaut, alles wieder gerrichtet, 3-5 Min. Zeit eingebüßt und weiter ging die Reise. Meine Gruppe war natürlich weg, und so befand ich mich nun ganz allein auf Feld und Flur. An dieser Stelle fasste ich auch den Entschluss, nur die kurze Runde von 52 Km mit 1500 Hm zu absolvieren. Ursprünglich war die 95 Km Distanz geplant. Die 2. Hälfte der Runde war gespickt mit allerlei matschigen Wegen und Trails. So war es dann auch klar, dass ich den zweiten Teil des letzten Trails schiebender Weise passiert hatte. Kurz vor dem Ziel auch wieder das gleiche Bild, was ich schon den ganzen Morgen immer wieder erlebt hatte. Vor mir stürtzt ein Teilnehmer. Dieses Mal konnte ich leider nicht ausweichen und so stürzte ich selbst auch und stoss mir meinen Sattel in meine Kronjuwelen :/ AUA!
Schlussendlich kam ich mit einer Zeit von 2:51 Std. ins Ziel. Das reichte für den 76. (443 Finisher) Platz in meiner Klasse und den 113. Gesamtrang von 962 Finishern. Leider sind auf Grund des schlechten Wetters sehr viele nur die kleine Runde gefahren, so wurde das dann auch nichts mit dem TOP 50 in meiner AK.
Am Sonntag (es schien die Sonne!) ging es für unsere Beiden jüngsten auf die Strecken der Scott Junior Trophy. Laetizia musste in der Klasse S8 weiblich, die Runde 2x absolvieren. Jason in der Klasse der S14 vier mal. Den Anfang machte Laetizia. Sie musste sich in der ersten Runde auf Platz 3 einreihen. Im ersten flachen Trail, überholte sie die vor ihr fahrende Teilnehmerin und konnte am Berg sogar noch die Führende überholen. Mit einem knappen Vorsprung ging es in die 2. Runde. Dort konnte Tizi aber ihre Führung weiter ausbauen und kam so auch als erstes in Ziel!
Bei Jason war das Starterfeld sehr groß, 39 Teilnehmer gingen dort auf die Strecke. Jason von Anfang an unter den Top 10 und zwischenzeitlich sogar auf Platz 3. Nach vielen Positionskämpfen, fehlte ihm dann aber wohl doch die Kraft, sich einen Podestplatz zu sichern. Im Ziel war es für ihn dann der 7. Rang, der angesichts des sehr starken Fahrerfeldes, sehr gut ist!
Im Anschluss fand Laetizias Siegerehrung auf der großen Bikebühne statt, von dieser werde ich sicher noch mal ein paar Fotos hochladen. Es ging danach auch recht zügig wieder in Richtung Harz, da ja noch Fussball schauen auf dem Programm stand ;)
Das war der Bericht, ich werde mal schauen wie es in Hohegeiß läuft, der Marathon steht am 30. Juni an.
Bis dahin, servus!
Christian
Montag, 18. Juni 2012
Montag, 4. Juni 2012
Clausthal TrengaDe Marathon
Am 03.Juni ging es morgens um halb Acht nach Clausthal-Zellerfeld, zum TrengaDe Marathon. Eigentlich lässt sich das Rennen in 4 Sätzen beschreiben. Schlechter Start. Schlechte Fahrtechnik. Schlechtes Wetter. Schlechte Strecke.
Aber von Vorne: Den Start hatte ich mir irgentwie selbst versaut. Gerade auf der kurzen Runde sollte das wenigstens klappen. Ich Hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl. Konnte keine Plätze gutmachen und fuhr nach einem Kilometer fast in den Wald, inkl. Beinahesturz. Am ersten Trail stockte es gewaltig und die Spitze war meilenweit weg. Mein fahrerisches Können ließ an diesem Tag auch zu wünschen übrig. An den Anstiegen konnte ich zwar immer wieder ein paar Fahrer einholen und einige Plätze gut machen. Allerdings konnte ich auf den langen Ziehwegen keine Gruppe finden, die mich etwas nach Vorn bringen würde. So fuhr ich zu 100% allein im Gegenwind. Auch die Strecke befand sich meiner Meinung nach, in denselben schlechten Zustand wie ich. Das "Bachbett" hinunter zum Spiegeltal hätte man sich sparen können, da dieser Weg durch Forstarbeiten extrem gelitten hatte und überall, kreuz und quer Äste herumlagen. Diese mussten des Öfteren wieder aus den Laufrädern entfernt werden.
Nachdem ich die Verpflegungsstelle passiert hatte, ging es dann auch wieder mit der Form und die Sache Clausthaler TrengaDe Marathon konnte zu Ende gebracht werden. 3 Km vor dem Ziel fuhr ich noch auf einem TrengaDe Teamfahrer auf. Der Kollege hatte einen heftigen Hungerast und so gab ich Ihm meinen übrig gebliebenen Squeezy Riegel, ob es allerdings geholfen hat, entzieht sich meiner Kenntniss.
Nach 1:30 Std. war die Schlammschlacht dann auch vorbei. Die Zeit reichte für Platz 12 in der AK und Platz 21 in der Gesamtwertung.
Im Ziel musste ich dann festestellen, dass es wohl doch besser gewesen wäre Wechselklamotten mitzunehmen. Nun ja, so musste ich ohne Unterwäsche und Strümpfe auskommen :/
Großer Dank geht an dieser Stelle, an dass Prowell Team Harzblut für das leckere Buffet, nächstes Mal bringe ich auch was mit ;) Des Weiteren herzlichen Glückwunsch an Tina für Ihren 5. Platz in der Frauenklasse! Stefan der alte Kämpfer quälte sich 3 x über diese Strecke, auch dafür großen Respekt!
Was kommt als Nächstes? Für mich wird das das Rennen im Hochsauerland sein. In Willingen geht es mit 2000 anderen Racern auf die Marathonstrecke und in diesem Jahr möchte ich die Top 50 auf der 56 Km Strecke erreichen. Ich hoffe, das wird was :) Bis dahin versuche ich gesund zu bleiben und einigermaßen zu trainieren.
Das war's für Heute! Bleibt sauber!
Christian
Aber von Vorne: Den Start hatte ich mir irgentwie selbst versaut. Gerade auf der kurzen Runde sollte das wenigstens klappen. Ich Hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl. Konnte keine Plätze gutmachen und fuhr nach einem Kilometer fast in den Wald, inkl. Beinahesturz. Am ersten Trail stockte es gewaltig und die Spitze war meilenweit weg. Mein fahrerisches Können ließ an diesem Tag auch zu wünschen übrig. An den Anstiegen konnte ich zwar immer wieder ein paar Fahrer einholen und einige Plätze gut machen. Allerdings konnte ich auf den langen Ziehwegen keine Gruppe finden, die mich etwas nach Vorn bringen würde. So fuhr ich zu 100% allein im Gegenwind. Auch die Strecke befand sich meiner Meinung nach, in denselben schlechten Zustand wie ich. Das "Bachbett" hinunter zum Spiegeltal hätte man sich sparen können, da dieser Weg durch Forstarbeiten extrem gelitten hatte und überall, kreuz und quer Äste herumlagen. Diese mussten des Öfteren wieder aus den Laufrädern entfernt werden.
Nachdem ich die Verpflegungsstelle passiert hatte, ging es dann auch wieder mit der Form und die Sache Clausthaler TrengaDe Marathon konnte zu Ende gebracht werden. 3 Km vor dem Ziel fuhr ich noch auf einem TrengaDe Teamfahrer auf. Der Kollege hatte einen heftigen Hungerast und so gab ich Ihm meinen übrig gebliebenen Squeezy Riegel, ob es allerdings geholfen hat, entzieht sich meiner Kenntniss.
Nach 1:30 Std. war die Schlammschlacht dann auch vorbei. Die Zeit reichte für Platz 12 in der AK und Platz 21 in der Gesamtwertung.
Im Ziel musste ich dann festestellen, dass es wohl doch besser gewesen wäre Wechselklamotten mitzunehmen. Nun ja, so musste ich ohne Unterwäsche und Strümpfe auskommen :/
Großer Dank geht an dieser Stelle, an dass Prowell Team Harzblut für das leckere Buffet, nächstes Mal bringe ich auch was mit ;) Des Weiteren herzlichen Glückwunsch an Tina für Ihren 5. Platz in der Frauenklasse! Stefan der alte Kämpfer quälte sich 3 x über diese Strecke, auch dafür großen Respekt!
Was kommt als Nächstes? Für mich wird das das Rennen im Hochsauerland sein. In Willingen geht es mit 2000 anderen Racern auf die Marathonstrecke und in diesem Jahr möchte ich die Top 50 auf der 56 Km Strecke erreichen. Ich hoffe, das wird was :) Bis dahin versuche ich gesund zu bleiben und einigermaßen zu trainieren.
Das war's für Heute! Bleibt sauber!
Christian
Donnerstag, 10. Mai 2012
Bilstein Bikemarathon 2012
Hier nun mein kleiner Bericht zum Bielstein Bike Marathon in Großalmerode.
Viel gibt es eigentlich nicht zum
Rennverlauf zu sagen. Ausser das das Wetter endlich mal wieder "frisch"
und feucht war. Der Zustand der Strecke war dementsprechend.
Der Startschuss viel um 10.00 Uhr und
271 Fahrer gingen auf die mittlere Distanz. Der Start verlief nicht so
optimal konnte aber schon auf den ersten paar Kilometer wieder ein
bisschen Boden gut machen. Bergan lief es auch ganz gut. Nur bergab ging
gar nichts. Ich hatte, wohl auch deshalb das ich allein vor Ort war,
eine Blockade im Kopf. Und ich stolperte mehr oder weniger die Trail
runter. Wie viel Zeit ich dadurch verlor, kann ich nicht beurteilen,
vielleicht so ein, zwei Minuten.
Nett war dann aber der lange Anstieg zum
namensgebenden Berggipfel, den Bilstein. Kurz vor erreichen des
Gipfels, wurde es auch richtig steil, so das der Kollege hinter mir vom
Rapiro-Focus Team sogar vom Rad musste. Ich konnte mich aber gerade noch
durchbeissen. Am letzten Anstieg kurz vor dem Ziel fuhr ich noch auf
ein paar Fahrer der kruzen Runde auf. Und nach 2 Stunden 31 Min.
erreicht ich letztendlich das Ziel. Das reichte für den 18 Platz in
meiner AK und den 42. Gesamtrang. Ich denke ich kann zufrieden sein und
dieses Mal war auch keine Frau vor mir im Ziel ;)
Als nächstes steht nun die kurze Runde
bei "meinem" Rennen in Altenau an und ich hoffe, dass viele vom Team vor
Ort sein werden. Ach ja, eins hätte ich noch: Eventuell hat jemand vom
Team Interesse, bei unserem Rennen am Sonntag als Streckenposten zu
helfen. Da das THW uns dieses Jahr nicht unterstützen kann, sind wir
über Jeden dankbar der uns aus der Patsche hilft! Gibt auch ne Party :)
Das war' erst mal, viel Spass beim Biken!
Christian
Montag, 30. April 2012
An der Harzburger Galopprennbahn...
...startete der diesjährige Bioracer Bikemarathon der Nordharzer Radsportgemeinschaft! Das Prowell Team Harzblut war natürlich mit zahlreichen Leuten am Start, so auch ich.
Der Start der 58er Runde mit 1600 Hm war pünktlich um 10.00 Uhr. Leider stand ich mit Oli Schwiedergoll sehr weit hinten, also keine guten Voraussetzungen für den Trailanstieg hinauf zum Elfenstein. Nach dem Startschuß konnte ich auf den ersten paar hundert Metern aber noch einige überholen, so dass ich mich nicht ganz soweit hinten anstellen musste. Anfänglich ging es auch ganz gut berauf, bis zum 2. Trailabschnitt. Da ereilten mich Wadenkrämfe, die mir komplett den Druck vom Pedal nahmen, so was hatte ich zumindest bei Rennbeginn, noch nie. Also, Tempo raus und locker weitertreten. Nach der ersten Runde und ca 55 Min. ging es dann auch wieder und die 2. lief richtig gut, denn nach 1 Std. und 49 Min. ging ich auf die dritte und letzte Runde. Auf dem Trailanstieg verließen mich aber fast die Kräfte und ich war kurz vor'm schieben. Nachdem der, nicht enden wollende, Schotteranstieg im Anschluss bewältigt war, konnte ich mich auf dem kurzen Trail etwas lockerer machen. Meine Vitalität und Kraft kam allerdings nicht zurück.... Zum Glück fand ich auf den Ebenen mit Gegenwind, ab und an mal eine kleine Gruppe wo ich mich anschließen konnte. Führungsarbeit konnte ich aber kaum leisten. So ging es zur Transponderkontrolle die an einem fiesen Anstieg platziert war. Dort verließ mich gänzlich die Power, so dass es nur sehr langsam voran ging. Der Blick auf die Uhr verriet mir auch, dass es wohl nichts wird mit einer 2:45 Zielzeit, so war anfänglich meine Vorgabe.
Nun ja, die letzten beiden Trails bin ich dan mehr oder weniger "runter gestolpert" und nach 2 Stunden und 53 Minuten hatte das "Elend" auch ein Ende gefunden. Eigentlich ist die Zeit nicht schlecht, entäuscht bin ich trotzdem ein bisschen. Am Ende reichte die Zeit für einen 36. Platz in der AK und einen 45. Gesamtrang.
Freud und Leid liegen ja bekanntlich immer dicht zusammen. So auch an diesem Tag. Die Mädels Jessica (1.Platz) und Tina (4. Platz) sowie "Pino" (1.Platz) sammelten auf dser kurzen 19 Km Runde Podestplätze. Herzlichen Glückwunsch dazu. Das Leid erfuhr mein Teamkollege Olli. Im Trail hatte er einen Unfall und zo sich dabei auch noch einen Schlüsselbeibruch zu, und sowas beim ersten Rennen, echt schade!
Allen anderen Teammitglieder natürlich auch Glückwunsch zu den erbrachten Leistungen!
Vielen Dank an die Betreuerinnen und Betreuer, ohne Euch wären die Rennen schwerer als sie eh schon sind!
Nächste Woche steht der Bielsteinmarathon auf dem Plan und ich denke wir sehen uns!
Scöne Grüße
Christian
Der Start der 58er Runde mit 1600 Hm war pünktlich um 10.00 Uhr. Leider stand ich mit Oli Schwiedergoll sehr weit hinten, also keine guten Voraussetzungen für den Trailanstieg hinauf zum Elfenstein. Nach dem Startschuß konnte ich auf den ersten paar hundert Metern aber noch einige überholen, so dass ich mich nicht ganz soweit hinten anstellen musste. Anfänglich ging es auch ganz gut berauf, bis zum 2. Trailabschnitt. Da ereilten mich Wadenkrämfe, die mir komplett den Druck vom Pedal nahmen, so was hatte ich zumindest bei Rennbeginn, noch nie. Also, Tempo raus und locker weitertreten. Nach der ersten Runde und ca 55 Min. ging es dann auch wieder und die 2. lief richtig gut, denn nach 1 Std. und 49 Min. ging ich auf die dritte und letzte Runde. Auf dem Trailanstieg verließen mich aber fast die Kräfte und ich war kurz vor'm schieben. Nachdem der, nicht enden wollende, Schotteranstieg im Anschluss bewältigt war, konnte ich mich auf dem kurzen Trail etwas lockerer machen. Meine Vitalität und Kraft kam allerdings nicht zurück.... Zum Glück fand ich auf den Ebenen mit Gegenwind, ab und an mal eine kleine Gruppe wo ich mich anschließen konnte. Führungsarbeit konnte ich aber kaum leisten. So ging es zur Transponderkontrolle die an einem fiesen Anstieg platziert war. Dort verließ mich gänzlich die Power, so dass es nur sehr langsam voran ging. Der Blick auf die Uhr verriet mir auch, dass es wohl nichts wird mit einer 2:45 Zielzeit, so war anfänglich meine Vorgabe.
Nun ja, die letzten beiden Trails bin ich dan mehr oder weniger "runter gestolpert" und nach 2 Stunden und 53 Minuten hatte das "Elend" auch ein Ende gefunden. Eigentlich ist die Zeit nicht schlecht, entäuscht bin ich trotzdem ein bisschen. Am Ende reichte die Zeit für einen 36. Platz in der AK und einen 45. Gesamtrang.
Freud und Leid liegen ja bekanntlich immer dicht zusammen. So auch an diesem Tag. Die Mädels Jessica (1.Platz) und Tina (4. Platz) sowie "Pino" (1.Platz) sammelten auf dser kurzen 19 Km Runde Podestplätze. Herzlichen Glückwunsch dazu. Das Leid erfuhr mein Teamkollege Olli. Im Trail hatte er einen Unfall und zo sich dabei auch noch einen Schlüsselbeibruch zu, und sowas beim ersten Rennen, echt schade!
Allen anderen Teammitglieder natürlich auch Glückwunsch zu den erbrachten Leistungen!
Vielen Dank an die Betreuerinnen und Betreuer, ohne Euch wären die Rennen schwerer als sie eh schon sind!
Nächste Woche steht der Bielsteinmarathon auf dem Plan und ich denke wir sehen uns!
Scöne Grüße
Christian
Sonntag, 15. April 2012
Kyffhäuser Berglauf 2012
Am 14. April stand das traditionelle Rennen in Bad Frankenhausen auf dem Plan. Also ging es mit dem Prowell Team Harzblut inkl. Stefan, Dirk, Frank und Tobi in den Kyffhäuser.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, war es erstmals so, dass die Mountainbikewettkämpfe über 21 und 64 Km ausgetragen wurden. Angenehm war auch die Startzeit um 12.30 Uhr, so konnte man am Morgen auch mal ausschlafen. Das Startfeld war wie immer hochkarätig besetzt, so das es mein Ziel war unter die ersten 100 zu kommen. Da die Distanz über 64 Km und ca 1200 Hm neu war, gab es natürlich keine Vergleichszeiten zu den Vorjahren. Meine Einschätzung war 2 Std. 30 Min. Zumindest war das mein optimistisches Ziel. Pünktlich um 12.30 Uhr ging es auch los und 330 Fahrer gingen auf die "Einführungsrunde" in Richtung Rottleben. Alle Biker verhielten sich in diesem Jahr auch recht ordentlich, so das ich zumindest keine größeren Unfälle sah. Nach rund 7 Km ging es in den Wald und in den ersten Anstieg. Dort mekte ich auch gleich, dass ich wohl immer noch zu viele Pfunde auf den Rippen habe, denn mein Tempo verringerte sich schlagartig. Nun ja, ist ja noch jung, die Saison. Viel Glück mit meinen Gruppen, hatte ich leider auch nicht. Entweder verlor ich die Gruppen immer nach vorn oder eben nach hinten. Zumindest am Segelflugplatz, fand ich immer jemanden, den ich mich anschließen konnte. In den Trails (ja es gab 2) ging es, verursacht durch technisch wenig versierte Fahrer, recht langsam voran. Aber auch das hat bei dem Rennen ja Tradition.
Bei der Einfahrt zur 2. Schleife, habe ich erst kurz überlegen müssen wo es lang ging. Die freundlichen Helfer wiesen mir aber schnell den Weg! Der erste Anstieg in der zweiten Runde, hatte es auch gleich mal in Sich. Wieder machte ich mir über mein Gewicht Gedanken, nutzte aber nichts und so überholte mich die führende bei den Frauen, dass hatte ich auch schon länger nicht mehr erlebt. In den Abfahrten konnte ich Sie zwar immer wieder überholen, aber den Vorsprung nicht ins Ziel retten. Respekt an dieser Stelle für Sie!
Kurz vor dem Flugplatz schlossen 2 Focusfahrer zu mir auf, und so konnten wir gemeinsam dem fiesen Gegenwind engehen. Vor dem letzten Trail kam auch wieder Thomas Mennecke in meiner Sichtweite und ich konnte Ihm noch ein paar Plätze abnehmen, gut er ist auch ein paar Tage älter als ich ;) Nach der letzten Abfahrt ging es dann wieder nach Bad Frankenhausen und somit ins wohlverdiente Ziel. Mit 2 Std. und 32 Min. hatte ich meine Vorgabe zwar knapp verpasst, war aber alles in Allem zufrieden. Die Platzierung war mit dem 83. Platz auch noch in den Top 100 Ak war es der 38. Platz. Stefan und Dirk (hatte ein heftigen Sturz) kamen kurz nach mir ins Ziel, Frank fiel leider aus dem Rennen aus.
Mein Bergamont 29er hatte keinerlei Defekte und die Bremse gab nicht einen Ton von sich :-) Das Handling des Revox Team ist top und läuft bergab sehr gut. Somit hat das Rad seine Feuertaufe bestanden!
Glückwunsch an dieser Stelle geht an Tina, die den 1. Rang in Ihrer Altersklasse beim 6 Km Lauf belegte! Und natürlich auch an Schuchi (Texpa Simplon) für seinen ersten Platz sowie Dano (Bergamont) und Danny (NRT) für Ihre tollen Leistungen über die 64 Km Distanz!
Das war das 2. Rennen der Saison und eine schöne Veranstaltung! Nun freue ich mich auf Förste und Bad Harzburg! Bis dahin heißt es für mich noch ein bisschen an der (Körper) Gewichtsschraube zu drehen :)
Sport frei!
Christian
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, war es erstmals so, dass die Mountainbikewettkämpfe über 21 und 64 Km ausgetragen wurden. Angenehm war auch die Startzeit um 12.30 Uhr, so konnte man am Morgen auch mal ausschlafen. Das Startfeld war wie immer hochkarätig besetzt, so das es mein Ziel war unter die ersten 100 zu kommen. Da die Distanz über 64 Km und ca 1200 Hm neu war, gab es natürlich keine Vergleichszeiten zu den Vorjahren. Meine Einschätzung war 2 Std. 30 Min. Zumindest war das mein optimistisches Ziel. Pünktlich um 12.30 Uhr ging es auch los und 330 Fahrer gingen auf die "Einführungsrunde" in Richtung Rottleben. Alle Biker verhielten sich in diesem Jahr auch recht ordentlich, so das ich zumindest keine größeren Unfälle sah. Nach rund 7 Km ging es in den Wald und in den ersten Anstieg. Dort mekte ich auch gleich, dass ich wohl immer noch zu viele Pfunde auf den Rippen habe, denn mein Tempo verringerte sich schlagartig. Nun ja, ist ja noch jung, die Saison. Viel Glück mit meinen Gruppen, hatte ich leider auch nicht. Entweder verlor ich die Gruppen immer nach vorn oder eben nach hinten. Zumindest am Segelflugplatz, fand ich immer jemanden, den ich mich anschließen konnte. In den Trails (ja es gab 2) ging es, verursacht durch technisch wenig versierte Fahrer, recht langsam voran. Aber auch das hat bei dem Rennen ja Tradition.
Bei der Einfahrt zur 2. Schleife, habe ich erst kurz überlegen müssen wo es lang ging. Die freundlichen Helfer wiesen mir aber schnell den Weg! Der erste Anstieg in der zweiten Runde, hatte es auch gleich mal in Sich. Wieder machte ich mir über mein Gewicht Gedanken, nutzte aber nichts und so überholte mich die führende bei den Frauen, dass hatte ich auch schon länger nicht mehr erlebt. In den Abfahrten konnte ich Sie zwar immer wieder überholen, aber den Vorsprung nicht ins Ziel retten. Respekt an dieser Stelle für Sie!
Kurz vor dem Flugplatz schlossen 2 Focusfahrer zu mir auf, und so konnten wir gemeinsam dem fiesen Gegenwind engehen. Vor dem letzten Trail kam auch wieder Thomas Mennecke in meiner Sichtweite und ich konnte Ihm noch ein paar Plätze abnehmen, gut er ist auch ein paar Tage älter als ich ;) Nach der letzten Abfahrt ging es dann wieder nach Bad Frankenhausen und somit ins wohlverdiente Ziel. Mit 2 Std. und 32 Min. hatte ich meine Vorgabe zwar knapp verpasst, war aber alles in Allem zufrieden. Die Platzierung war mit dem 83. Platz auch noch in den Top 100 Ak war es der 38. Platz. Stefan und Dirk (hatte ein heftigen Sturz) kamen kurz nach mir ins Ziel, Frank fiel leider aus dem Rennen aus.
Mein Bergamont 29er hatte keinerlei Defekte und die Bremse gab nicht einen Ton von sich :-) Das Handling des Revox Team ist top und läuft bergab sehr gut. Somit hat das Rad seine Feuertaufe bestanden!
Glückwunsch an dieser Stelle geht an Tina, die den 1. Rang in Ihrer Altersklasse beim 6 Km Lauf belegte! Und natürlich auch an Schuchi (Texpa Simplon) für seinen ersten Platz sowie Dano (Bergamont) und Danny (NRT) für Ihre tollen Leistungen über die 64 Km Distanz!
Das war das 2. Rennen der Saison und eine schöne Veranstaltung! Nun freue ich mich auf Förste und Bad Harzburg! Bis dahin heißt es für mich noch ein bisschen an der (Körper) Gewichtsschraube zu drehen :)
Sport frei!
Christian
Montag, 19. März 2012
Revox Team 2012
Da ist es nun: Das Bergamont Revox Team 2012!
Ich habe den Prototypen im Juni 2011 ja schon mal testen dürfen und war damals schon begeistert von dem Rad. Dementsprechend lange war die Wartezeit vom Bestelldatum bis zum Tag der Lieferung, eine gefühlte Ewigkeit :). Nach dem das Bike nun aus seinem engen Karton in die Freiheit entlassen wurde, ging es erst mal an die gewohnte Bastelarbeit. Bis alles fahrfertig montiert war, dauerte es schon eine gute Stunde. Dann aber stand es da, in voller Pracht. Echt ein schickes Rad, dachte ich. Vor 2 Jahren fand ich die 29er ja persönlich noch gewöhnungsbedürftig. Nun aber bin ich seit letztem Jahr ein echter Fan der großen Räder. Der Revox Team Carbonrahmen ist technisch mit BB92 Tretlager, flexenden Sitzstreben, 1.8"-1.5" Steuerrohr (tapered) und Postmounth Bremssattelaufnahme direkt auf der Kettenstrebe auf dem neusten Stand. Innenverlegte Züge hat er zwar nicht, dass vermisst aber auch keiner. Dafür hat Bergamont aber an sinvolle Kleinigkeiten gedacht. So ist am Schaltauge gleich die Typnummer eingraviert, so wird langes Suchen erspart, sollte es mal abreissen. Schutzfolien an Stellen die des öfteren Steinschlagbeschuss ausgesetzt sind, sind schon am Rahmen angeklebt und selbst der Kettenstrebenschutz ist auf der Unterseite gummiert, so das Dieser nicht verdrehen, oder verrutschen kann.
Leider hatte ich an diesem Tag keine Zeit mehr für eine Proberunde im Wald, da ja noch das Rennrad (Dolce 9.2) zuzammengebaut werden wollte (dazu aber später mehr). Am Freitag ging es dann am Nachmittag endlich raus auf die harzer Trails und Schotterpisten. Bei einem Neurad ist die erste Fahrt ja immer besonders spannend. Passt alles, klappert Irgendwas? Oder ist es doch nicht das was man sich vorgestellt hat? Aber nichts dergleichen ist eingetreten. Sicher, die ein oder andere Sache musste feinjustiert werden, was aber nicht weiter wild war.
Vielmehr überrascht war ich, was so ein breiter Lenker ausmacht. Vorher war ich meist mit 60-64 cm Stangen unterwegs, da ist der 68 cm breite Lenker schon ein Unterschied, was die Kontrolle berab und auf dem Trail angeht. Fazit zum Lenker: Er bleibt dran!
Der komplette Antrieb des Bikes kommt von Sram. Wieder brauchte ich etwas Eingewöhnungszeit, da der Unterschied zur XTR schon spürbar ist. Verbaut ist ein Mix aus den beiden Gruppen X.O und X.9. Die Kurbel ist gruppenlos und hört auf den "Namen" 2210 ist aus Carbon und mit 39/26 Zähnen bewaffnet. Der Kurbelsatz ähnelt fast zu 100% der X.O, so dass ich denke das Sie auch dieser Reihe entspring, nur eben anders gelabelt ist. Der hintere Zahnkranz hat die Abstufung 11-36 Zähne und sorgt dafür, dass man auch an steileren Anstiegen nicht schieben muss.
Die Rock Shox SID RL Federgabel tut was sie soll und ist dazu noch recht leicht. Auch unaufällig waren bei der ersten Fahrt die Avid Scheibenbremsen Elexir 9 carbon. Alles in Allem also ein rundes Paket. Bei der Ausstattung hat mich aber trotzdem eine, zugegeben kleine Sache, gestört. Sattelstütze, Vorbau und Lenker sind farblich gleich, aber von unterschiedlichen Herstellern (Crank Brothers/Syntace/Easton). Da habe ich es persönlich lieber wenn zumindest Lenker und Vorbau zusammen passen. Der Easton LRS EA70 XCT sieht sehr hübsch aus und ist farblich neutral und zurückhaltend, was mir sehr gut gefällt, mit 1750 Gramm natürlich schwerer als die 26 Zöller am Stevens.
Nun aber zur Fahrt mit dem neuem Bike. Die ersten 3-4 Km waren wie erwartet etwas ungewohnt, da ich im letzten halben Jahr nur auf einem 26er unterwegs war. Der Wohlfühlfaktor war aber von Anfang an da. Ich hatte mich bei meiner 180cm Größe, für den M Rahmen entschieden, um nicht allzu gestreckt zu sitzen. Jünger werde ich ja auch nicht ;) Es war die richtige Entscheidung. Die Sattelüberhöhung fällt aber geringer aus, als bei dem 26" Stevens in 20". In der ersten trailigen Abfahrt, zeigte sich nun auch der Vorteil der großen Räder und des breiten Lenkers. Wesendlich ruhiger und sicherer ging es durch den Trail. Der Hinterbau mit seinen Flexstreben, zeigte sich in Verbindung mit der 27,2mm schlanken Sattelstütze spürbar kompfortabel.
Bergan geht das Bike flott und gar nicht so behäbig wie Manche meinen. Sicher, bei häufigen Tempowechsel, ist ein 29er dem 26er im Nachteil, große Räder wollen erst mal in Bewegung gebracht werden. Wenn diese aber erstmal rollen, läuft es. An steilen, verwurzelten Stellen bin ich sogar besser hoch gekommen als vorher mit dem 26er.
Die Bremsen mit einem Scheibendurchmesser von 160mm am Heck und 180mm an der Front, musste ich wärend der ersten Fahrt mehrere Male einstellen. Dann liefen Sie aber problemlos.
Das Gesamtgewicht liegt beim meinem Revox bei etwas über 10Kg inkl. Flaschenhalter und XT-Pedale. Genug Tuningpotenzial bietet, wenn man will, aber allein schon die Kombi Sattel/Sattelstütze und Vorbau/Lenker, damit sollten sich 200-250 Gramm locker einsparen lassen. Ich werde das Bike aber so lassen, wie es jetzt ist weil ich denke, dass es so recht sorgenfrei über die Saison zu fahren ist. Der Rahmen allein wiegt etwas über 1000 Gramm und ist somit einer der leichteseten 29" Rahmen auf dem Markt.Schwere Fahrer sollten bei dem Rahmen beachten, dass der nur für eine Scheibengröße bis max. 160 mm zugelassen ist. Meine 83 Kg sind für diese Bremse aber kein Problem gewesen.
Fazit nach rd. 45 Km und 750 Hm:
Tolles Bike, wo ich mich echt darüber freue es zu besitzen! Vom Rahmen her, eines der schönsten Räder die ich im meinem Bestand hatte. Die Fahreigenschaften sind meiner Meinung nach sehr gut und zudem kompfortabel. Sicher, es geht leichter. Dann hat man (oder auch Frau) immer noch die Option zum Revox M(ore)G(oes)N(ot) für fünfeinhab Tausend € inkl. der Topkomponenten Sram-XX, Rock Shox SID WC und Easton Carbonlaufräder.
Ich habe den Prototypen im Juni 2011 ja schon mal testen dürfen und war damals schon begeistert von dem Rad. Dementsprechend lange war die Wartezeit vom Bestelldatum bis zum Tag der Lieferung, eine gefühlte Ewigkeit :). Nach dem das Bike nun aus seinem engen Karton in die Freiheit entlassen wurde, ging es erst mal an die gewohnte Bastelarbeit. Bis alles fahrfertig montiert war, dauerte es schon eine gute Stunde. Dann aber stand es da, in voller Pracht. Echt ein schickes Rad, dachte ich. Vor 2 Jahren fand ich die 29er ja persönlich noch gewöhnungsbedürftig. Nun aber bin ich seit letztem Jahr ein echter Fan der großen Räder. Der Revox Team Carbonrahmen ist technisch mit BB92 Tretlager, flexenden Sitzstreben, 1.8"-1.5" Steuerrohr (tapered) und Postmounth Bremssattelaufnahme direkt auf der Kettenstrebe auf dem neusten Stand. Innenverlegte Züge hat er zwar nicht, dass vermisst aber auch keiner. Dafür hat Bergamont aber an sinvolle Kleinigkeiten gedacht. So ist am Schaltauge gleich die Typnummer eingraviert, so wird langes Suchen erspart, sollte es mal abreissen. Schutzfolien an Stellen die des öfteren Steinschlagbeschuss ausgesetzt sind, sind schon am Rahmen angeklebt und selbst der Kettenstrebenschutz ist auf der Unterseite gummiert, so das Dieser nicht verdrehen, oder verrutschen kann.Leider hatte ich an diesem Tag keine Zeit mehr für eine Proberunde im Wald, da ja noch das Rennrad (Dolce 9.2) zuzammengebaut werden wollte (dazu aber später mehr). Am Freitag ging es dann am Nachmittag endlich raus auf die harzer Trails und Schotterpisten. Bei einem Neurad ist die erste Fahrt ja immer besonders spannend. Passt alles, klappert Irgendwas? Oder ist es doch nicht das was man sich vorgestellt hat? Aber nichts dergleichen ist eingetreten. Sicher, die ein oder andere Sache musste feinjustiert werden, was aber nicht weiter wild war.
Vielmehr überrascht war ich, was so ein breiter Lenker ausmacht. Vorher war ich meist mit 60-64 cm Stangen unterwegs, da ist der 68 cm breite Lenker schon ein Unterschied, was die Kontrolle berab und auf dem Trail angeht. Fazit zum Lenker: Er bleibt dran!
Der komplette Antrieb des Bikes kommt von Sram. Wieder brauchte ich etwas Eingewöhnungszeit, da der Unterschied zur XTR schon spürbar ist. Verbaut ist ein Mix aus den beiden Gruppen X.O und X.9. Die Kurbel ist gruppenlos und hört auf den "Namen" 2210 ist aus Carbon und mit 39/26 Zähnen bewaffnet. Der Kurbelsatz ähnelt fast zu 100% der X.O, so dass ich denke das Sie auch dieser Reihe entspring, nur eben anders gelabelt ist. Der hintere Zahnkranz hat die Abstufung 11-36 Zähne und sorgt dafür, dass man auch an steileren Anstiegen nicht schieben muss.
Die Rock Shox SID RL Federgabel tut was sie soll und ist dazu noch recht leicht. Auch unaufällig waren bei der ersten Fahrt die Avid Scheibenbremsen Elexir 9 carbon. Alles in Allem also ein rundes Paket. Bei der Ausstattung hat mich aber trotzdem eine, zugegeben kleine Sache, gestört. Sattelstütze, Vorbau und Lenker sind farblich gleich, aber von unterschiedlichen Herstellern (Crank Brothers/Syntace/Easton). Da habe ich es persönlich lieber wenn zumindest Lenker und Vorbau zusammen passen. Der Easton LRS EA70 XCT sieht sehr hübsch aus und ist farblich neutral und zurückhaltend, was mir sehr gut gefällt, mit 1750 Gramm natürlich schwerer als die 26 Zöller am Stevens.
Nun aber zur Fahrt mit dem neuem Bike. Die ersten 3-4 Km waren wie erwartet etwas ungewohnt, da ich im letzten halben Jahr nur auf einem 26er unterwegs war. Der Wohlfühlfaktor war aber von Anfang an da. Ich hatte mich bei meiner 180cm Größe, für den M Rahmen entschieden, um nicht allzu gestreckt zu sitzen. Jünger werde ich ja auch nicht ;) Es war die richtige Entscheidung. Die Sattelüberhöhung fällt aber geringer aus, als bei dem 26" Stevens in 20". In der ersten trailigen Abfahrt, zeigte sich nun auch der Vorteil der großen Räder und des breiten Lenkers. Wesendlich ruhiger und sicherer ging es durch den Trail. Der Hinterbau mit seinen Flexstreben, zeigte sich in Verbindung mit der 27,2mm schlanken Sattelstütze spürbar kompfortabel.
Bergan geht das Bike flott und gar nicht so behäbig wie Manche meinen. Sicher, bei häufigen Tempowechsel, ist ein 29er dem 26er im Nachteil, große Räder wollen erst mal in Bewegung gebracht werden. Wenn diese aber erstmal rollen, läuft es. An steilen, verwurzelten Stellen bin ich sogar besser hoch gekommen als vorher mit dem 26er.
Die Bremsen mit einem Scheibendurchmesser von 160mm am Heck und 180mm an der Front, musste ich wärend der ersten Fahrt mehrere Male einstellen. Dann liefen Sie aber problemlos.
Das Gesamtgewicht liegt beim meinem Revox bei etwas über 10Kg inkl. Flaschenhalter und XT-Pedale. Genug Tuningpotenzial bietet, wenn man will, aber allein schon die Kombi Sattel/Sattelstütze und Vorbau/Lenker, damit sollten sich 200-250 Gramm locker einsparen lassen. Ich werde das Bike aber so lassen, wie es jetzt ist weil ich denke, dass es so recht sorgenfrei über die Saison zu fahren ist. Der Rahmen allein wiegt etwas über 1000 Gramm und ist somit einer der leichteseten 29" Rahmen auf dem Markt.Schwere Fahrer sollten bei dem Rahmen beachten, dass der nur für eine Scheibengröße bis max. 160 mm zugelassen ist. Meine 83 Kg sind für diese Bremse aber kein Problem gewesen.
Fazit nach rd. 45 Km und 750 Hm:
Tolles Bike, wo ich mich echt darüber freue es zu besitzen! Vom Rahmen her, eines der schönsten Räder die ich im meinem Bestand hatte. Die Fahreigenschaften sind meiner Meinung nach sehr gut und zudem kompfortabel. Sicher, es geht leichter. Dann hat man (oder auch Frau) immer noch die Option zum Revox M(ore)G(oes)N(ot) für fünfeinhab Tausend € inkl. der Topkomponenten Sram-XX, Rock Shox SID WC und Easton Carbonlaufräder.
Das war es erst einmal. Ich werde bestimmt im Herbst noch mel einen Dauertestbericht schreiben, wo Ihr dann lesen könnt, wie das Rad über die Rennsaison 2012 gekommen ist.Das nächste Mal gehts es dann um das Bergamont Dolce 9.2 Rennrad, bis dahin, bleibt sportlich!
Christian
Sonntag, 26. Februar 2012
Rotenburg 2012


Da ist er nun, der erste Rennbericht im neuen Jahr 2012.
Am Samstag ging es um 4 Uhr in der Früh mit der gesamten Familie (als Betreuungspersonal ;)) nach Rotenburg an der Fulda. Wie im letzten Jahr wurden die 2. Deutschen Meisterschaften im 12 Stunden Mountainbiken indoor zu meinem Saisonauftakt. Normalerweise hatte ich für mich die Langstrecke abgeschrieben. Da der Event aber im letzten Jahr so gut gelaufen ist und ich auch mal wieder Radfahren muss, anstatt nur zu laufen, trat ich nun um 8.00 Uhr in der Frühe mit 25 Anderen Racern an die Startlinie. Teamkollege Stefan ist schon am Tag vorher angereist und er war so freundlich meine Unterlagen, die neuen Prowell- Teamhelme und Teamkleidung um halb Sieben in meine Box zu bringen. Da die neue Bekleidung noch nicht geliefert wurde, ging es noch mal mit den roten Design auf die Strecke.
Nun aber zum Rennen. Pünktlich um 8.00 Uhr fiel der Startschuss und der Belgier Andi, Gewinner vom letzten Jahr, ging wieder ab wie eine Rakete. Dieses Tempo wollte ich gar nicht erst versuchen, es lagen immerhin 12 Std. Biken auf dem Programm. Nachdem uns die 20°C warme Halle in die 5°C kalte Aussenluft gespuckt hatte, ging es wieder durch die bekannten Strohballenschikanen, in Richtung Trailabfahrt. Diese war recht gut fahrbar aber auch Unfallschwerpunkt, wie sich im Laufe des Tages zeigen sollte. Die meisten Höhenmeter der Runde wurden wieder in den 4 Stockwerken des Parkhauses absolviert, die zwar recht glatt aber auch gemütlich zu fahren war. Dann kam der interessantere neue Teil der Strecke. Auf einer recht steilen Wiese, ging es durch Matsch und Spurillen, recht holperig nach unten. Da ich mir dort beim Warmfahren am Morgen schon diverse Kratzer geholt hatte, malte ich mir schon aus, wie diese im Dunkeln wohl zu fahren wäre. Laufenderweise wäre dann wohl das sicherste gewesen. Der Trail wurde aber gegen 17 Uhr gesperrt, zum Glück!
Die ersten Runden habe ich damit gerechnet irgentwo zwischen den 6 und den 12 Platz zu liegen. Um so verwunderter war ich, als Peggy mir nach rund 2 Stunden sagte, dass ich auf Platz 4 liege. Irgendwann nach 5 Stunden war es dann sogar der 3. Platz. Nun hieß es für mich die Rundenzeiten so konstant wie möglich zu halten. Mir gelang es, meinen Puls fast immer im meinem optimalen Bereich zwischen 140 - 150 bpm zu halten. Leider meldete sich nun aber auch mein Rücken, der ziemlich wehtat und ich bei jedem Tritt einen stchenden Schmerz verspürte. Lisa war aber so nett, mir eine Schmerztablette zu verabreichen, die auch Ihren Zweck erfüllte und ich dann mein Törn weiter fahren konnte.
Zwischendurch kamen aber auch immer wieder Zweifel, ob ich es in diesem Jahr das Rennen durchfahre, irgendwie ging es aber. Ich denke Stefan hat seinen Teil dazu beigetragen. Da er auch nie aufgibt, geht von Ihm eine recht hohe Motivation aus.
Da die Infos zu meiner Platzierung immer wieder wechselten, einmal waren es 3 Min. vor dem 4. und dann wieder nur 30 Sek., war es alles andere als ein langweiliges Rennen. Peggy gab mir um 18.30 Uhr die Info, dass ich nur noch 1:30 Min (Die vermaselte Lichtmontage kostete mich 2 Min.) Vorsprung vor dem 4 Platz hatte. Jetzt hieß es: Zeit gut machen, irgendwie. Also noch mal alles raushauen und Gas geben. So ging es 90 Min. mit Tunnelblick über die Strecke. Zu meinem Glück konnte ich das Tempo hoch halten und ab viertel vor Acht, ging es auf die letzten 3 Runden. Die Stimmung in der Halle war Dank der Zuschauer am beben! Pünktlich um 20:00:07 Uhr war mein Rennen zu Ende. Mit 161 Runden, also 206 Km und ca. 4600 Hm, landete ich schlieslich auf Platz 3. Damit hatte ich 12 Stunden vorher nie gerechnet. Stefan kam dann kurz nach mir auf Platz 6 ins Ziel.
Da keine vernünftigen Ergebnisliste online sind, kann ich jetzt leider immer noch nicht sagen, wie viel Vorsprung es am Ende gewesen ist. Peggy konnte nur sagen, dass die Zeiten die ich zur Info hatte, nich ganz der Wahrheit entsprachen ;-) Nun ja, 4 Runden (4 Km) hatte ich Rückstand zu Andi aus Belgien und 11 waren es zu Marko aus Berlin.
Nach der Siegerehrung ging es für uns auch wieder Richtung Heimat, wo wir dann um Mitternacht totmüde ins Bett gefallen sind.
Fazit: Es war eine richtige Schinderei! Aber auch ein super geiler Tag. Vielen Dank von mir an Peggy und Lisa (und Celina, Laetizia und Jason natürlich) für die Unterstüzung! Ohne die Beiden hätten Stefan und ich ganz schön alt ausgesehen.
Das war er, der erste Rennbericht. Wir sehen uns alle hoffendlich bei den nächsten Rennen wie im Possen oder Bad Harzburg.
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Bis dahin, schön weiter trainieren!
Christian
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