Sonntag, 24. Februar 2013

Rennbericht Rotenburg



Zum ersten Rennen im Jahr 2013 gibt es leider nicht so viel zu schreiben.
Auf dem Plan stand, wie schon in den beiden letzten Jahren zuvor, dass 12 Stunden Rennen in Rotenburg. Jason, unser „Edelhelfer“ und ich haben uns früh morgens um viertel vor 4 auf dem Weg nach Hessen gemacht. Pünktlich 6 Uhr 30 waren wir dort und konnten uns in aller Ruhe einrichten. Nach Begrüßung der Kollegen, die ich teilweise im letzten Jahr das letzte Mal gesehen habe, ging es für uns Einzelstarter kurz nach Acht Uhr auch auf die Strecke. Diese ging wie gehabt, rund um die Göbel-Arena und war mit 1,4 Km kurz aber gut präpariert. In der sehr glatten Tiefgarage, nahm ich auch gleich mal 2 Bodenproben, zum Glück gab es dadurch nur ein paar Schürfwunden. Konstant auf Platz 4, lies ich im oberen GA Bereich, eher ruhig angehen, der Tag sollte ja noch lang werden. Leider passierte nach 2,5 Stunden das, was mir eigentlich sehr selten passiert. Nach einer 180° Kurve, wollte ich meinen Vordermann überholen und ging beherzt in den Wiegetritt. Leider hatte meine Kette sich in diesem Moment vom großen Kettenblatt verabschiedet und ich trat mit voller Wucht ins Leere. Die Folge war, dass ich mich heftig überschlug und ich das Rennen in der daraus resultierenden körperlichen Verfassung nicht mehr zu Ende fahren konnte, mist! Es war aber sofort ein Streckenposten vor Ort um mir zu helfen. Er begleitete mich sogar noch zu meiner Box und war wirklich sehr nett, Danke dafür!
Im Endeffekt war der Sturz aber vorprogrammiert. Ich hatte einfach keinen freien Kopf und es fehlte auch sehr an Konzentration, in der Tiefgarage wäre ich sogar fast 2x gegen einer Betonseule gefahren. So fiel dann für mich auch der ins Auge gefasste Podestplatz aus :/  Mit dicken Knie und schmerzenden Knochen, ging es dann um 15.00 Uhr wieder in Richtung Harz.
Einziger Trost ist es, dass meine Teamkollegen es besser gemacht haben. Sonja und Peter fuhren auf Platz 2, Stefan und Antje auf Platz 3 in der Mix Wertung, herzlichen Glückwunsch noch mal an dieser Stelle! Auch für Olli und Raphael war es ein guter Einstand in die Saison 2013, die beiden finishten die 12 Stunden auf dem 12. Platz!
Beeindruckt war ich von Monika Janzen vom Eulenexpress! Sie fuhr als Einzelfahrerin auf den ersten Platz und lieferte sich mit Ihrer Konkurrentin ein spannendes Rennen, chapeo!
Ansonsten war die Veranstaltung, bis auf das Wetter, super organisiert. Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei (ich glaube aber eher im 2er Team)

Als nächstes stehen im März der Possenlauf und im April der KYF Berglauf auf der Agenda, ich hoffe bis dahin ist meine Kniescheibe wieder auf Normalmaß geschrumpft.   
Bis dahin, bleibt sportlich!
Christian

Montag, 14. Januar 2013

Vorschau 2.13

Das neue Jahr ist ja nun schon wieder ein paar Tage alt. Und langsam geht das Training auch wieder seinen geregelten Gang. Wie jeden Winter, fallen bei mir die ganz langen Einheiten unter dem Tisch. Viele meiner Kollegen, hocken zwar trotzdem (wohl auch angespornt vom IBC Winterpokal) 3-5 Stunden auf der Rolle, nur weiß ich nicht, ob dass den erwünschten Trainingseffekt erzeugt.
Deshalb hate ich es für mich so, dass es max. 90-120 Minuten Einheiten auf der Rolle gibt und wenn, dann sind diese meist auch intensiv. GA- Einheiten kann ich im Moment noch draussen auf dem MTB fahren. Länger als zweieinhalb Stunden halte ich das bei der Kälte aber auch nicht aus.
Leider bietet das Wetter auch keine Gelegenheit ein alternatives Langlauftraining zu absolvieren, so bleibt es bei den 3 maligen Laufeinheiten in der Woche.
Die eigentliche Mountainbikesaison beginnt in diesem Jahr, am 2. Februar mit einem 6 Stunden Rennen. Die Event-Firma "German Quest" veranstalten den ersten Ice-Man Wettbewerb, ich bin mal gespannt, ob die Temperaturen dementsprechend sind. Drei Wochen später, geht es für einige Teammitglieder wieder nach Rotenburg an der Fulda. Dieses Mal zur alljährlichen 12 Std. MTB Indoormeisterschaft. Bei diesem Rennen konnte ich in den letzten Jahren auf Platz 5 bezw. Platz 3 fahren. Es wird sich zeigen, ob ich meinen (mittlerweile schon 39 Jahre alten) Körper bis zum 26. Februar fit bekomme, ich bin aber zuversichtlich.
Im März und April stehen die kürzeren Distanzen auf dem Programm. Beim Possenlauf und auch beim Kyffhäuser Berglauf, wird erfahrungsgemäss alles was Rang und Namen hat in den Startfeldern zu finden sein. Gerade das Rennen am 13. April in Bad Frankenhausen, wird von vielen als erster Formtest genutzt. Anschließend beginnt am letzten Aprilwochenende, der Harzer Mountainbike Cup, mit dem Marathon in Bad Harzburg.
Am 2. Wochenende im Mai geht es mit dem Cup auch schon in Altenau beim 14. Harzer Mountainbike Event weiter. Dort geht es für mich aber eher darum, am 11. 12. Mai die Wettkämpfe zu organisieren als mitzufahren. Ein paar Tage später, soll es dann mal wieder zu einen 24 Std.-Rennen gehen. In Rieste findet zum wiederholten Male das Rennen "Rund um den Alfsee" statt.
Folgen werden die üblichen Marathons hier in der Region und im August, die 24 Stunden von Duisburg, die ich im 2er Team mit Ralph absolvieren werde.
Was danach kommt, davon lass ich mich mal überraschen. Den Abschluss wird wohl wieder der "Grenzgänger" in Straußberg machen.

Danke möchte ich noch an unsere Unterstützer des Prowell Team Harzblut sagen. Ohne diese Hilfe, wäre einiges schwerer zu realisieren! Auf unserer Internet- Teamseite, gibt es auch alle Neuigkeiten rund um das Team nachzulesen. Nun steht aber erst einmal wieder geregeltes Training auf dem Programm, bevor mir die Leistungsdiagnose am 22. Januar, die brutale Realität zeigen wird! Vorher gibt es aber noch ein Januar Highlight: Die 180 Km auf der Rolle am 19. Januar bei Schließer Bike in Schöningen, eine spaßige Sache, bei der ich vor 2 Jahren schon mitgemacht hatte, ick freu mir :-)

Das war es ersteinmal von mir, ich wünsche Euch viel Erfolg für die kommende Saison, wir sehen uns!

Happy Trails
Christian










Montag, 17. Dezember 2012

Das Jahr 2012

Nun ist es fast gelaufen, das Jahr 2012 n. Chr. Und auch wenn uns ein paar Esoteriker weiß machen wollen, dass die Erde am Freitag Ihre letzten Atemzüge tätigt und wir alle der Hölle geweiht sind, geht sie doch schon wieder los: Die Planung und Vorbereitung für die kommende Mountainbikesaison 2013!
Nun aber erst einmal ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Monate.
Angefangen hat die Saison 2012 mal wieder in Rotenburg an der Fulda. Mit der immer beliebter werdenden 12 Stunden Indoor Meisterschaft im Mountainbiken. In diesem Jahr war Stefan Bzdok nebst Familie mit vor Ort. Stefan und ich sind als Einzelstarter für das Prowell Team Harzblut an den Start gegangen. Das war auch das erste Rennen in den neuen Teamfarben. Mit dem 3. Platz war es auch gleich der erste Podestplatz in 2012.
Das Jahr verlief insgesamt aber relativ unspektakulär. Es folgten die üblichen Rennen im Frühjahr wie der KYF Berglauf, der Bike Marathon in Bad Harzburg usw. Alles in Allem wurde der Sport mehr oder weniger erfolgreich betrieben. Die Platzierungen lagen allesamt im vorderen Drittel oder sogar besser, zumindest war ich fast immer zufrieden.
Erfolgreich lief es für meinen Verein Mountainbike Freunde Oberharz e.V. und das Team. Die beiden Institutionen haben sich nämlich in diesem Jahr zusammen gefunden, um in 2013 mit einer tollen Mannschaft an Rennen in der gesammten BRD teilzunehmen und auch das seit Jahren erfolgreiche Mountainbike Event in Altenau weiterzuführen. Ich bin gespannt, wie sich das im nächsten Jahr weiterentwickelt.
Im August hatte ich beim erstmalig ausgerichteten Rennen in Benneckenstein, meine erste und einzige Panne bei einem Wettkampf. In den Trainings waren es weit mehr, ich glaube so um die 9 Platten und ein paar andere Defekte. Naja, man ist ja Mountainbiker und da kann das schon mal vorkommen....
Der Herbst war wieder erwartungsgemäß die schönste Jahreszeit für mich. In dieser Zeit erlebe ich die schönsten und eindrucksvollsten Biketouren. Viele Bilder von laubbedeckten Trails sind noch in meiner Erinnerung. Leider bin ich jemand, der ungerne stehen bleibt und die Kamera zückt, deshalb existieren auch keine, oder nur wenig digitale Fotodateien bei mir auf dem Rechner.
Der Herbst endete wettertechnisch für mich allerdings eher unschön beim diesjährigen 12 Stunden Rennen in Straussberg, besser bekannt unter dem Namen "Grenzgänger". Nach anfänglichen Schwierigkeiten, Dauerregen und Kälte, fand ich bei dieser Veranstaltung mit einem 2. Platz aber einen schönen Saisonabschluss.
Was folgte war noch die gemeinschaftliche Weihnachtsfeier in Wildermann. Mit einer schönen Wanderung, lustigem Schrottwichtel, einigen alkfreien Weizen und einer schönen Tour mit Sonja und Peter, ging die Saison ´12 nun auf die entgültige Zielgerade.
Nun ist die Zeit der Alternativsportarten gekommen, so das neben der "heiß geliebten"Rolle auch mal Fremdgegangen werden darf. Neben Laufen und Skifahren, gehört auch Gymnastik und etwas Krafttraining zum momentanen Training. Vielleicht werde ich ab Januar das Schwimmen wieder in Angriff nehmen, schaun mer mal!
Nun steht aber Weihnachten vor der Tür und ich werde es ab Heute (17.12.) etwas lockerer angehen lassen. In das Training werde ich erst wieder in der 1. Januarwoche voll einsteigen. Bis dahin wird es die ein oder andere Laufeinheit geben aber alles ruhig und gelassen.
Für 2013 stehen ja schon einige Veranstaltungen fest die Ihr HIER nachlesen könnt.
Von meiner Seite wünsche ich allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das Jahr 2013!
Christian

Sonntag, 4. November 2012

Rennbericht Grenzgänger 2012

Am Wochenende ging es für mich zum Grenzgänger nach Straußberg . Am Abend vorher, kündigte sich schon hier heftiger Regen an und wären Sonja und Peter nicht so nett gewesen mir meine Startunterlagen zu holen, wer weiß ob ich hingefahren wäre...
So stand ich aber pünktlich um 8.00 Uhr im Ferienpark Feuerkuppe am Start. Die Runde war ca. 7,2 Km lang und hatte etwa 170 Höhenmeter. Der Zustand war eher matschig-klebrig. 2 schöne Trailanstiege mussten bewältigt werden, deren Zustand im Laufe des Rennens nicht besser wurden.
Die ersten Runden fand ich keinen vernünftigen Rythmus. Ständig war mein Puls viel zu hoch, so dass ich richtig rausnehmen musste. Zu allem kammen auch noch Schmerzen vonm Lendenwirbel die sich in den linken Oberschenkel breitmachten. Da ich nicht so auf Schmerzmittel stehe, versuchte ich erst ein oder zwei Runden ganz in Ruhe weiter zu faheren, in der Hoffnung, dass sie von selbst weggingen. Da sie das nicht taten, musste dann doch ne Ibu dran glauben. Eine Runde später lief es dann wieder.
Irgendwann fand ich dann auch meinen Rythmus wieder und könnte mein Rennen fahren. Der Kollege Peter war zu diesem Zeitpunkt, wegen muskulärer Probleme leider ausgestiegen. Leider setzte auch gleichzeitig Dauerregen ein und wärmer wurde es leider auch nicht. Die Bodenzusammensetzung wurde ein wenig verwässert und die ganze Angelegenheit wurde dann grenzwertig, gerade auf den rutschigen Trails bergab.
Ab 14.00 Uhr wurde das Rennen auch richtig hart und um ca. 15.30 Uhr wurde von der Rennleitung angekündigt, dass der Zielschluss auf 17.00 Uhr vorverlegt wird, da die Gefahren in der Dunkelheit nicht mehr zu kalkulieren wären. Im ersten Moment entäuscht, war ich aber doch nicht sooo böse. In diesem Moment sagte mir Peter, dass ich wohl auf Platz 3 liege, mit einer Runde Vorsprung und wenig Rückstand auf Platz 2. Diesen sah ich auch in den letzten 3 Runden immer wieder vor mir. Allerdings konnte ich ihn bergauf nicht einholen. Bis zu vorletzten Runde. Am letzten Teil des, mittlerweile sehr matschigen Trails bergan, musste der 2. vom Rad absteigen und ich konnte jetzt an ihn vorbei fahren. In der Wechselzone musste ich mich mit dem Lichtanbringen aber sputen, so viel Vorsprung hatte ich ja nicht. Mit Peter und Soja's Hilfe ging's dann aber fix und ich konnte 10 vor 5 auf meine letzte Runde gehen.Gegen halb Sechs war auch ich dann im Ziel, mit einem überaschenden 2. Platz.
Auch wenn ich im Rennen öfter uber das Warum nachdenken musste, hat es trotzdem riesen Spass gemacht. Vorallem mit so einer Unterstützung wie ich sie von Sanja und Peter Witzorek erhalten habe. Vielen lieben Dank dafür! (Das Rezept für den Reiskuchen nehme ich gerne)
Fakten:
135 Km
3200 Hm
4°C
Dauerregen
Matschige Trails
2.Platz

Da ich aber in letzter Zeit nicht so viel trainiert hatte, fällt die Trainingspause erstmal flach. Über Weihnachten sind dann ja auch 2 Wochen Trainingsfrei!

Sport frei und ruht Euch aus! Wir sehen uns im nächsten Jahr!
Christian

PS: Ich war ja das Wochenende davor auch bei einem Laufwettbewerb in Thale. 22 Km standen auf dem Plan, 11 davon konnte ich aber nur absolvieren....Lohnt sich also nicht drüber zu schreiben ;-) (Ausser dass ich meinen Puls doch auf fast 200 Schläge/Min. bringen kann)
Mein Fazit: Netter Versuch...nie wieder!


Freitag, 13. Juli 2012

Juli 2012

In Ermangelung der MTB-Rennen, gibt es Heute mal einen kleinen Blog über die allgemeine Gesamtsituation im "Sommer".
Der Juli hat ja im Moment wettertechnisch wirklich nicht allzuviel zu bieten. Deshalb heißt es aber noch lange nicht, sich mit dem Thema Mountainbiken und Radfahren nicht auseinanderzusetzen. Spannende Dinge gibt's auch in so einem, eher durchwachsenen Sommermonat zu berichten.
Das bisher schönste Erlebnis, war wohl unser Treffen mit dem (fast) gesamten Prowell Team Harzblut, an der Okertalsperre in Altenau. Über 40 Mitglieder des Teams und auch der MTB Freunde Oberharz e.V. organisierten ein sehr schönes Wochenende im Herzen des Oberharzes. Viele Kids waren natürlich mit von der Part(y)ie, schliesslich kann sich nie früh genug um den Nachwuchs gekümmert werden! Auch wenn Matze uns allen wohl etwas vorraus ist ;)
Der Nachmittag am Samstag, stand im Zeichen einer neuen "Wassersportart": Das Floßbauen! Viele große und kleine, teils sehr begabte Floßbauer, hatten ein riesen Spaß bei der Aktion. Zumal Petrus ein Einsehen hatte und uns ab 16.00 Uhr im trockenen unseren Spaß haben lies. Den Abend nutzten alle, um sich kennenzulernen. Bei Bratwurst, Steak und Bier (und vieeelen anderen Leckereien) lies es sich locker klönen. Natürlich über das Biken aber auch über "Gott und die Welt". Stefan bemühte sich alle Teammitglieder vorzustellen, was Ihm weitestgehend auch sehr gut gelang. Bei Lisa (Stefans Frau) hatte er wohl Schwierigkeiten (wohl um nichts Falsches zu sagen), was zu den ein oder anderem Schmunzler führte. Meine Wenigkeit hatte es da deutlich einfacher, da die (alten) Mitglieder der MTB Freunde ja deutlich in der Unterzahl waren. Ich persönlich hoffe natürlich, dass das Prowell Team Harzblut und die Mountainbike Freunde Oberharz e.V. zusammenwachsen und wir gemeinsam die nächsten Jahre sportlich, wie auch privat noch viel unternehmen werden!
Der Abend ging noch bis spät in die Nacht weiter und endete mit der Erkenntniss: Wir haben zuuuu viel eingekauft! :-)
Der Sonntag begann mit einem Traumwetter, so dass sich einige Leute nach dem Frühstück zusammen fanden, um auf eine kleine Runde mit dem Mountainbike die harzer Wälder unsicher zu machen. (@Mücke: Du hättest ruhig mitkommen können!) Als wir Mittags zurück kamen, duftete es schon nach gegrilltem Fleisch und frischen Brot. Das hatten netterweise diejenigen schon zubereitet, die nicht mit zum biken gekommen sind, Danke dafür!
Das gemeinsame Mittagessen am Sonntag bildete auch den Abschluss dieses herrlichen Wochenendes. Vielen Dank an alle die dabei waren und natürlich erst recht an die Frauen (und Männer), die so manchen Salat gemacht und manches Brot gebacken haben!
Es hat mich sehr gefreut mit Euch zusammen zu feiern!

Viel mehr ist in diesem Monat noch nicht passiert, ausser das gefühlte mehrere milionen Liter Wasser vom Himmer gefallen sind. Und, ach ja, ich mir die neuen Drehgriffe der Fa. Sram Typ: X.O. an den Lenker geschraubt hatte. Diese haben auch schon wieder die erste 100 Km runter und ich kann sagen: Die Dinger sind kein Vergleich zu den Plastikteilen der 9-fach Serie! Sauber verarbeitet und in der Funktion und schnelligkeit den X9 Triggern bei weitem überlegen! Jetzt kommt es auf die Dauerhaltbarkeit an, vor allem in Anbetracht des miesen Wetters.

Das nächste Rennen ist erst im August, bis dahin hat der Wetterfrosch ja noch genug Zeit, um die Leiter raufzuklettern um uns ein paar sonnige Tage zu bescheren.

Bis bald, keep on running!
Christian

Montag, 18. Juni 2012

Willingen 2012

Auch in diesem Jahr war es mal wieder soweit: Willingen 2012 stand auf dem Terminkalender! Für meine Familie und mich bedeutete das wir 3 Nächte lang im Zelt schlafen sollten.
Donnerstag ging es auch los in Richtung Sauerland. Der Wetterbericht war auch anfangs recht vielversprechend, leider wurde alles anders. Feitag ging es mit mehreren Regenschauen durch den Tag, kalt war es ausserdem. Das sollte am Samstag aber mit Dauerregen noch einmal getoppt werden. Nun ja, so ist es eben in Willingen, jedes Jahr wieder.
Nun aber zum Marathonrennen am Samstag, wo lt. Aussage des Veranstalters rund 2000 Leute an den Start gegangen sind. Da der Start für mich in diesem Jahr, trotz früher Anmeldung, erst um 8.00 Uhr sein sollte. Hieß das für mich, eine halbe Stunde länger schlafen. Nach dem "Frühstück" ging es dann auf's Bike zum Warmfahren und anschließend in den Startblock C. Das Bike war zu diesem Zeitpunkt schon dreckig, genau wie meine Wenigkeit. Startschuß pünktlich um 8 Uhr und nach einer kurzen, neutralen Phase, ging es in den ersten Uphill, der es mit 200 Hm am Stück schon mal in Sich hatte. Auf dem Kamm zeigte sich die Strecke in noch einem recht guten Zustand, was mich angesichts des Regens wunderte. Verwundert war ich auch darüber, dass ich nach ca. 10 km auf die langsameren Teilnehmer der vorderen Startblöcke aufgefahren bin, immerhin waren diese eine halbe Stunude früher unterwegs. Leider zeigte sich dann auch die Strecke von Ihrer schlechten Seite. Die Abfahrten waren sehr schmierig und deshalb auch schwer zu fahren. Für manch einen Teilnehmer wohl zu schwer, viele langen inklusiv Ihrer Räder im Matsch und machten es einen nicht einfacher, die Abfahrten zu bewältigen. Leider lag einer auch recht schwer verletzt auf einer längeren Abfahrt. Der Kollege ist aber recht schnell ärtztlich versorgt worden. Nach dieser Abfahrt, hatte der Pannenteufel auch mich getroffen. Durch einen Ast hatte sich mein Umwerfer so verdreht, dass mein Hinterrad blockierte und alles noch zusätzlich einklemmte. Also Rad ausgebaut, alles wieder gerrichtet, 3-5 Min. Zeit eingebüßt und weiter ging die Reise. Meine Gruppe war natürlich weg, und so befand ich mich nun ganz allein auf Feld und Flur. An dieser Stelle fasste ich auch den Entschluss, nur die kurze Runde von 52 Km mit 1500 Hm zu absolvieren. Ursprünglich war die 95 Km Distanz geplant. Die 2. Hälfte der Runde war gespickt mit allerlei matschigen Wegen und Trails. So war es dann auch klar, dass ich den zweiten Teil des letzten Trails schiebender Weise passiert hatte. Kurz vor dem Ziel auch wieder das gleiche Bild, was ich schon den ganzen Morgen immer wieder erlebt hatte. Vor mir stürtzt ein Teilnehmer. Dieses Mal konnte ich leider nicht ausweichen und so stürzte ich selbst auch und stoss mir meinen Sattel in meine Kronjuwelen :/ AUA!
Schlussendlich kam ich mit einer Zeit von 2:51 Std. ins Ziel. Das reichte für den 76. (443 Finisher) Platz in meiner Klasse und den 113. Gesamtrang von 962 Finishern. Leider sind auf Grund des schlechten Wetters sehr viele nur die kleine Runde gefahren, so wurde das dann auch nichts mit dem TOP 50 in meiner AK.

Am Sonntag (es schien die Sonne!) ging es für unsere Beiden jüngsten auf die Strecken der Scott Junior Trophy. Laetizia musste in der Klasse S8 weiblich, die Runde 2x absolvieren. Jason in der Klasse der S14 vier mal. Den Anfang machte Laetizia. Sie musste sich in der ersten Runde auf Platz 3 einreihen. Im ersten flachen Trail, überholte sie die vor ihr fahrende Teilnehmerin und konnte am Berg sogar noch die Führende überholen. Mit einem knappen Vorsprung ging es in die 2. Runde. Dort konnte Tizi aber ihre Führung weiter ausbauen und kam so auch als erstes in Ziel!
Bei Jason war das Starterfeld sehr groß, 39 Teilnehmer gingen dort auf die Strecke. Jason von Anfang an unter den Top 10 und zwischenzeitlich sogar auf Platz 3. Nach vielen Positionskämpfen, fehlte ihm dann aber wohl doch die Kraft, sich einen Podestplatz zu sichern. Im Ziel war es für ihn dann der 7. Rang, der angesichts des sehr starken Fahrerfeldes, sehr gut ist!

Im Anschluss fand Laetizias Siegerehrung auf der großen Bikebühne statt, von dieser werde ich sicher noch mal ein paar Fotos hochladen. Es ging danach auch recht zügig wieder in Richtung Harz, da ja noch Fussball schauen auf dem Programm stand ;)

Das war der Bericht, ich werde mal schauen wie es in Hohegeiß läuft, der Marathon steht am 30. Juni an.
Bis dahin, servus!
Christian








Montag, 4. Juni 2012

Clausthal TrengaDe Marathon

Am 03.Juni ging es morgens um halb Acht nach Clausthal-Zellerfeld, zum TrengaDe Marathon. Eigentlich lässt sich das Rennen in 4 Sätzen beschreiben. Schlechter Start. Schlechte Fahrtechnik. Schlechtes Wetter. Schlechte Strecke.
Aber von Vorne: Den Start hatte ich mir irgentwie selbst versaut. Gerade auf der kurzen Runde sollte das wenigstens klappen. Ich Hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl. Konnte keine Plätze gutmachen und fuhr nach einem Kilometer fast in den Wald, inkl. Beinahesturz. Am ersten Trail stockte es gewaltig und die Spitze war meilenweit weg. Mein fahrerisches Können ließ an diesem Tag auch zu wünschen übrig. An den Anstiegen konnte ich zwar immer wieder ein paar Fahrer einholen und einige Plätze gut machen. Allerdings konnte ich auf den langen Ziehwegen keine Gruppe finden, die mich etwas nach Vorn bringen würde. So fuhr ich zu 100% allein im Gegenwind. Auch die Strecke befand sich meiner Meinung nach, in denselben  schlechten Zustand wie ich. Das "Bachbett" hinunter zum Spiegeltal hätte man sich sparen können, da dieser Weg durch Forstarbeiten extrem gelitten hatte und überall, kreuz und quer Äste herumlagen. Diese mussten des Öfteren wieder aus den Laufrädern entfernt werden.
Nachdem ich die Verpflegungsstelle passiert hatte, ging es dann auch wieder mit der Form und die Sache Clausthaler TrengaDe Marathon konnte zu Ende gebracht werden. 3 Km vor dem Ziel fuhr ich noch auf einem TrengaDe Teamfahrer auf. Der Kollege hatte einen heftigen Hungerast und so gab ich Ihm meinen übrig gebliebenen Squeezy Riegel, ob es allerdings geholfen hat, entzieht sich meiner Kenntniss.
Nach 1:30 Std. war die Schlammschlacht dann auch vorbei. Die Zeit reichte für Platz 12 in der AK und Platz 21 in der Gesamtwertung.
Im Ziel musste ich dann festestellen, dass es wohl doch besser gewesen wäre Wechselklamotten mitzunehmen. Nun ja, so musste ich ohne Unterwäsche und Strümpfe auskommen :/
Großer Dank geht an dieser Stelle, an dass Prowell Team Harzblut für das leckere Buffet, nächstes Mal bringe ich auch was mit ;) Des Weiteren herzlichen Glückwunsch an Tina für Ihren 5. Platz in der Frauenklasse! Stefan der alte Kämpfer quälte sich 3 x über diese Strecke, auch dafür großen Respekt!

Was kommt als Nächstes? Für mich wird das das Rennen im Hochsauerland sein. In Willingen geht es mit 2000 anderen Racern auf die Marathonstrecke und in diesem Jahr möchte ich die Top 50 auf der 56 Km Strecke erreichen. Ich hoffe, das wird was :) Bis dahin versuche ich gesund zu bleiben und einigermaßen zu trainieren.

Das war's für Heute! Bleibt sauber!
Christian