...so oder ähnlich konnte man den diesjährigen Kyffhäuser Berglauf in Bad Frankenhausen in diesem Jahr beschreiben.
Als um 12.30 Uhr der Startschuss fiel, ahnte ich noch nicht, was mich die nächsten 64 Km erwarten sollte. Auf Grund des langen Winters wurde die Strecke auf die 21 Km lange Halbmarathonstrecke verlegt. Was bedeutete, dass die Startphase in diesem Jahr heftiger ausfallen würde, als in den letzten Jahren, zumindest was die Kraft anging. Anstatt der recht langen Asphaltstraße in Richtung Rottleben, ging es diesesmal kurz nach dem Start in den ersten Anstieg. Sportskollege Stefan Bzdok fuhr mir auch in diesem gleich mal rund 150-200 Meter davon. Da ich aber noch nicht so richtig den leichten Schnupfen losgeworden bin, der mich die Woche 5 Tage lang beschäftigt hatte, wollte ich erst einmal schauen, was mein Körper sagt und ob er mit der Belastung schon klar kommt. Aber es lief so weit doch schon gaz gut, so dass ich noch ein bisschen mehr am Gas drehen konnte, um Stefan zumindest nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Kurz vor dem Ende des Anstiegs konnte ich Ihn sogar überholen. Nach ein paar weiteren Kilometern, kam dann aber das große Erwachen. Da vor mir schon etliche Fahrer abgestiegen waren, konnte es sich nur um ein unfahrbares, tiefes Matschloch handeln. So war es dann auch und meine ersten Zweifel das Rennen zuende zu fahren kamen mir in den Kopf. So etwas liegt mir nämlich überhaupt nicht, außerdem waren sämmtliche Lücken zwischen Reifen, Umwerfer und Rahmen schon gut mit Schlamm gefüllt, so dass sich bald nicht mehr viel bewegte. Nachdem ich wieder im Sattel saß, ging es weiter über feste Wege, bis zum nächsten Stück wo wieder alle geschoben haben. Diesesmal drehte sich nicht einmal mehr das Hinterrad, so musste ich oben angekommen erst einmal alles wieder gängig machen. Durch die Schieberei war ich so fertig, dass für mich klar war, dass ich keine 3 Runden absolvieren würde, auch in anbetracht der nur noch mäßig funktionierenden Schaltung. Aber diese Runde musste ich noch zuende fahren. Da die nächsten Kilometer recht gut liefen, vergaß ich bei der Rundendurchfahrt doch, dass ich eigentlich aufhören wollte, es fiel mir erst wieder an der nächsten Schiebepassage und bei dem einsetzenden Hagelschauer ein. Nun ja, da ich kein Bock auf Diskussionen mit meinen inneren Schweinehund hatte, fuhr ich meinen Törn und ging so auch auf die 3. Runde. Da allerdings machten sich bei den Schlammlöcher erste, ernsthafte Krämpfe bemerkbar, mit unter so stark, dass ich immer wieder kurz stehen bleiben musste. Auf den letzten 15 Km ging mir dann auch merklich die Kraft aus. Also hieß es, etwas Druck rausnehmen und hoffen, dass am Segelflugplatz jemand ist, der mir ein wenig Windschatten spendiert, leider waren alle potenziellen Spender viel zu weit vor mir. In den beiden Runden davor hatte ich dort mehr Glück. So ging es zum letzten Mal in den, jetzt doch auch sehr durgeweichten Trail, als plötzlich Stefan wieder hinter mir auftauchte. Tja, so ist das mit der Grundlage, da hat Stefan wohl besser dran gearbeitet als ich. So sind wir dann fast gleichzeitig ins Ziel gefahren. Mit 3:23 Std. bin ich auf den 73. Platz gesamt gelandet, was aber gar nicht soooo schlecht ist wenn mann bedenkt wie stark das Rennen besetzt war. Es zeigte sich auch, dass ich jede Runde ein bisschen Zeit verloren habe. Meine erste Runde konnte ich noch mit einer Zeit von 1:02 absolvieren, konnte die Geschwindigkeit allerdings nicht über die 64 Km mit ~1500 Hm halten. Somit weiß ich auch, dass ich 1. längere Einheiten fahren muss und 2. immernoch 5 kg zuviel habe. 2 Kg konnte ich ja schon abnehmen, was mir aber an so manchen Berg wenig half.
Das Rennen in Hellental ist für mich dann aber ausgefallen, die Beine waren doch noch recht schwer. Als nächstes steht die Mitteldistanz in Bad Harzburg auf dem Plan, was auch gleichzeitig der Auftakt des Harzer MTB Cups ist.
Bis dahin, schön fleißig sein!
Christian
Sonntag, 14. April 2013
Donnerstag, 28. März 2013
Renntermine aktuell....
Da ich leider ein paar Änderungen bezüglich der Termine vornehmen musste, habe ich heute die Gelegenheit genutzt, um meinen Terminkalender zu aktualisieren. So wie es momentan aussieht, wird die Rennsaison für mich am 18. August in Zierenberg beendet sein. Das Rennen in Bad Sazdetfurth ist auf Mitte Juli vorgezogen worden, da dieses Jahr die Deutschen Meisterschaften dort ausgetragen werden. Der Termin für den Endurothon 2013 fällt mit dem der Eurobike zusammen. Des Weiteren wird wohl der Grenzgänger, lt. Aussage von Thomas Zelmer, nicht mehr stattfinden, zumindest nicht mehr in der Form. Also werden auf mich schöne Herbsttouren warten und das Training wird in dieser Zeit zurückgestellt. Das hat ja auch was :-)
Im Gegenzug bedeutet das allerdings, dass das Frühjahr echt heftig wird, bis zum 7. Juli ist fast jedes Wochenende was los.
Jetzt muss aber erst einmal der Schnee schmelzen, damit die ersten Frühjahrsklassiker auch halbwegs stattfinden können und nicht wie am Possen im Schnee versinken ;-)
Bis dahin, frohes Osterfest!
Christian
Im Gegenzug bedeutet das allerdings, dass das Frühjahr echt heftig wird, bis zum 7. Juli ist fast jedes Wochenende was los.
Jetzt muss aber erst einmal der Schnee schmelzen, damit die ersten Frühjahrsklassiker auch halbwegs stattfinden können und nicht wie am Possen im Schnee versinken ;-)
Bis dahin, frohes Osterfest!
Christian
Dienstag, 19. März 2013
Possenlauf 2013
Bei allerschönstem Winterwetter ging es am 16. März zum Possenlauf nach Sondershausen. Da es in der Woche zuvor recht viel geschneit hatte, war ich erst versucht, meine Teilnahme zu canceln. Im Nachhinein bin ich aber doch froh mit rd. 50 anderen um 10.00 Uhr auf die "lange" Runde mit 46 Km und 1300 Hm.
Auf Grund der Bodenverhältnisse, bin ich eher verhalten an die Sache rangegangen, im ersten Downhill hatte ich so einige Problem. Die Bodenhaftung meiner Bereifung ließen doch sehr zu wünschen übrig. Spikereifen gibt es aktuell aber für 29 Zoll nicht. So hieß es für mich bergab eingesammelt zu werden und berauf wieder Plätze so weit wie möglich gut zu machen. Da die Renndistanz auf 4 Runden aufgeteil war, konnte ich mich auch nach und nach an die Streckenbeschaffenheit in den Downhills gewöhnen. Im Verlauf des Rennens wurde es allerdings immer wärmer, so dass nun die Schnee- und Eisdecke anfing anzutauen und das Bergauffahren durch den sulzigen Schnee nun auch nicht einfacher wurde.
Es war für mich aber auch schon von Anfang an klar, dass es nur ein Trainingsrennen werden sollte. Allein meine Form ließ kein wirkliches Renntempo zu. Der Sturz in Rotenburg und die Grippe danach, verhinderten erfolgreich das Training in den 2,5 Wochen vor dem Rennen.
Nach rund 2:24:00 (lt meiner Uhr) ging es für mich dann durchs Ziel und war somit eigentlich zufrieden mit meiner Leistung. Wie letzten Endes 4 Minuten mehr auf die Ergebnisliste gekommen sind, ist mir ein Rätsel, da ich meinen Garmin Zuhause auch noch mal ausgelesen hatte und auch hier 2 Std. 24 Min. angezeigt worden sind. Wie auch immer, es hätte an meiner Platzierung nicht viel geändert. Mit einem 19. Platz gesamt und 7. Platz in meiner Klasse, kann das nächste Rennen in 4 Wochen kommen. Nun bin ich auch wieder auf dem Damm und das Training kann geregelt durchgeführt werden, nur der Frühling fehlt ;)
Als nächstes stehen der KYF Berglauf und der Marathon in Hellental, beide am gleichen Wochenende, auf dem Plan. Im Grunde die ersten Richtigen "Saisonopener" am 13. & 14. April.
Bis dahin, bleibt sportlich!
Christian
Auf Grund der Bodenverhältnisse, bin ich eher verhalten an die Sache rangegangen, im ersten Downhill hatte ich so einige Problem. Die Bodenhaftung meiner Bereifung ließen doch sehr zu wünschen übrig. Spikereifen gibt es aktuell aber für 29 Zoll nicht. So hieß es für mich bergab eingesammelt zu werden und berauf wieder Plätze so weit wie möglich gut zu machen. Da die Renndistanz auf 4 Runden aufgeteil war, konnte ich mich auch nach und nach an die Streckenbeschaffenheit in den Downhills gewöhnen. Im Verlauf des Rennens wurde es allerdings immer wärmer, so dass nun die Schnee- und Eisdecke anfing anzutauen und das Bergauffahren durch den sulzigen Schnee nun auch nicht einfacher wurde.
Es war für mich aber auch schon von Anfang an klar, dass es nur ein Trainingsrennen werden sollte. Allein meine Form ließ kein wirkliches Renntempo zu. Der Sturz in Rotenburg und die Grippe danach, verhinderten erfolgreich das Training in den 2,5 Wochen vor dem Rennen.
Nach rund 2:24:00 (lt meiner Uhr) ging es für mich dann durchs Ziel und war somit eigentlich zufrieden mit meiner Leistung. Wie letzten Endes 4 Minuten mehr auf die Ergebnisliste gekommen sind, ist mir ein Rätsel, da ich meinen Garmin Zuhause auch noch mal ausgelesen hatte und auch hier 2 Std. 24 Min. angezeigt worden sind. Wie auch immer, es hätte an meiner Platzierung nicht viel geändert. Mit einem 19. Platz gesamt und 7. Platz in meiner Klasse, kann das nächste Rennen in 4 Wochen kommen. Nun bin ich auch wieder auf dem Damm und das Training kann geregelt durchgeführt werden, nur der Frühling fehlt ;)
Als nächstes stehen der KYF Berglauf und der Marathon in Hellental, beide am gleichen Wochenende, auf dem Plan. Im Grunde die ersten Richtigen "Saisonopener" am 13. & 14. April.
Bis dahin, bleibt sportlich!
Christian
Sonntag, 24. Februar 2013
Rennbericht Rotenburg
Zum ersten
Rennen im Jahr 2013 gibt es leider nicht so viel zu schreiben.
Auf dem
Plan stand, wie schon in den beiden letzten Jahren zuvor, dass 12 Stunden
Rennen in Rotenburg. Jason, unser „Edelhelfer“ und ich haben uns früh morgens
um viertel vor 4 auf dem Weg nach Hessen gemacht. Pünktlich 6 Uhr 30 waren wir
dort und konnten uns in aller Ruhe einrichten. Nach Begrüßung der Kollegen, die
ich teilweise im letzten Jahr das letzte Mal gesehen habe, ging es für uns
Einzelstarter kurz nach Acht Uhr auch auf die Strecke. Diese ging wie gehabt,
rund um die Göbel-Arena und war mit 1,4 Km kurz aber gut präpariert. In der sehr
glatten Tiefgarage, nahm ich auch gleich mal 2 Bodenproben, zum Glück gab es
dadurch nur ein paar Schürfwunden. Konstant auf Platz 4, lies ich im oberen GA
Bereich, eher ruhig angehen, der Tag sollte ja noch lang werden. Leider
passierte nach 2,5 Stunden das, was mir eigentlich sehr selten passiert. Nach
einer 180° Kurve, wollte ich meinen Vordermann überholen und ging beherzt in
den Wiegetritt. Leider hatte meine Kette sich in diesem Moment vom großen
Kettenblatt verabschiedet und ich trat mit voller Wucht ins Leere. Die Folge
war, dass ich mich heftig überschlug und ich das Rennen in der daraus
resultierenden körperlichen Verfassung nicht mehr zu Ende fahren konnte, mist! Es
war aber sofort ein Streckenposten vor Ort um mir zu helfen. Er begleitete mich
sogar noch zu meiner Box und war wirklich sehr nett, Danke dafür!
Im
Endeffekt war der Sturz aber vorprogrammiert. Ich hatte einfach keinen freien
Kopf und es fehlte auch sehr an Konzentration, in der Tiefgarage wäre ich sogar
fast 2x gegen einer Betonseule gefahren. So fiel dann für mich auch der ins
Auge gefasste Podestplatz aus :/ Mit dicken
Knie und schmerzenden Knochen, ging es dann um 15.00 Uhr wieder in Richtung
Harz.
Einziger
Trost ist es, dass meine Teamkollegen es besser gemacht haben. Sonja und Peter
fuhren auf Platz 2, Stefan und Antje auf Platz 3 in der Mix Wertung, herzlichen
Glückwunsch noch mal an dieser Stelle! Auch für Olli und Raphael war es ein
guter Einstand in die Saison 2013, die beiden finishten die 12 Stunden auf dem
12. Platz!
Beeindruckt
war ich von Monika Janzen vom Eulenexpress! Sie fuhr als Einzelfahrerin auf den
ersten Platz und lieferte sich mit Ihrer Konkurrentin ein spannendes Rennen,
chapeo!
Ansonsten
war die Veranstaltung, bis auf das Wetter, super organisiert. Ich bin im
nächsten Jahr wieder dabei (ich glaube aber eher im 2er Team)
Als
nächstes stehen im März der Possenlauf und im April der KYF Berglauf auf der
Agenda, ich hoffe bis dahin ist meine Kniescheibe wieder auf Normalmaß
geschrumpft.
Bis dahin, bleibt
sportlich!
Christian
Christian
Montag, 14. Januar 2013
Vorschau 2.13
Das neue Jahr ist ja nun schon wieder ein paar Tage alt. Und langsam geht das Training auch wieder seinen geregelten Gang. Wie jeden Winter, fallen bei mir die ganz langen Einheiten unter dem Tisch. Viele meiner Kollegen, hocken zwar trotzdem (wohl auch angespornt vom IBC Winterpokal) 3-5 Stunden auf der Rolle, nur weiß ich nicht, ob dass den erwünschten Trainingseffekt erzeugt.
Deshalb hate ich es für mich so, dass es max. 90-120 Minuten Einheiten auf der Rolle gibt und wenn, dann sind diese meist auch intensiv. GA- Einheiten kann ich im Moment noch draussen auf dem MTB fahren. Länger als zweieinhalb Stunden halte ich das bei der Kälte aber auch nicht aus.
Leider bietet das Wetter auch keine Gelegenheit ein alternatives Langlauftraining zu absolvieren, so bleibt es bei den 3 maligen Laufeinheiten in der Woche.
Die eigentliche Mountainbikesaison beginnt in diesem Jahr, am 2. Februar mit einem 6 Stunden Rennen. Die Event-Firma "German Quest" veranstalten den ersten Ice-Man Wettbewerb, ich bin mal gespannt, ob die Temperaturen dementsprechend sind. Drei Wochen später, geht es für einige Teammitglieder wieder nach Rotenburg an der Fulda. Dieses Mal zur alljährlichen 12 Std. MTB Indoormeisterschaft. Bei diesem Rennen konnte ich in den letzten Jahren auf Platz 5 bezw. Platz 3 fahren. Es wird sich zeigen, ob ich meinen (mittlerweile schon 39 Jahre alten) Körper bis zum 26. Februar fit bekomme, ich bin aber zuversichtlich.
Im März und April stehen die kürzeren Distanzen auf dem Programm. Beim Possenlauf und auch beim Kyffhäuser Berglauf, wird erfahrungsgemäss alles was Rang und Namen hat in den Startfeldern zu finden sein. Gerade das Rennen am 13. April in Bad Frankenhausen, wird von vielen als erster Formtest genutzt. Anschließend beginnt am letzten Aprilwochenende, der Harzer Mountainbike Cup, mit dem Marathon in Bad Harzburg.
Am 2. Wochenende im Mai geht es mit dem Cup auch schon in Altenau beim 14. Harzer Mountainbike Event weiter. Dort geht es für mich aber eher darum, am 11. 12. Mai die Wettkämpfe zu organisieren als mitzufahren. Ein paar Tage später, soll es dann mal wieder zu einen 24 Std.-Rennen gehen. In Rieste findet zum wiederholten Male das Rennen "Rund um den Alfsee" statt.
Folgen werden die üblichen Marathons hier in der Region und im August, die 24 Stunden von Duisburg, die ich im 2er Team mit Ralph absolvieren werde.
Was danach kommt, davon lass ich mich mal überraschen. Den Abschluss wird wohl wieder der "Grenzgänger" in Straußberg machen.
Danke möchte ich noch an unsere Unterstützer des Prowell Team Harzblut sagen. Ohne diese Hilfe, wäre einiges schwerer zu realisieren! Auf unserer Internet- Teamseite, gibt es auch alle Neuigkeiten rund um das Team nachzulesen. Nun steht aber erst einmal wieder geregeltes Training auf dem Programm, bevor mir die Leistungsdiagnose am 22. Januar, die brutale Realität zeigen wird! Vorher gibt es aber noch ein Januar Highlight: Die 180 Km auf der Rolle am 19. Januar bei Schließer Bike in Schöningen, eine spaßige Sache, bei der ich vor 2 Jahren schon mitgemacht hatte, ick freu mir :-)
Das war es ersteinmal von mir, ich wünsche Euch viel Erfolg für die kommende Saison, wir sehen uns!
Happy Trails
Christian
Deshalb hate ich es für mich so, dass es max. 90-120 Minuten Einheiten auf der Rolle gibt und wenn, dann sind diese meist auch intensiv. GA- Einheiten kann ich im Moment noch draussen auf dem MTB fahren. Länger als zweieinhalb Stunden halte ich das bei der Kälte aber auch nicht aus.
Leider bietet das Wetter auch keine Gelegenheit ein alternatives Langlauftraining zu absolvieren, so bleibt es bei den 3 maligen Laufeinheiten in der Woche.
Die eigentliche Mountainbikesaison beginnt in diesem Jahr, am 2. Februar mit einem 6 Stunden Rennen. Die Event-Firma "German Quest" veranstalten den ersten Ice-Man Wettbewerb, ich bin mal gespannt, ob die Temperaturen dementsprechend sind. Drei Wochen später, geht es für einige Teammitglieder wieder nach Rotenburg an der Fulda. Dieses Mal zur alljährlichen 12 Std. MTB Indoormeisterschaft. Bei diesem Rennen konnte ich in den letzten Jahren auf Platz 5 bezw. Platz 3 fahren. Es wird sich zeigen, ob ich meinen (mittlerweile schon 39 Jahre alten) Körper bis zum 26. Februar fit bekomme, ich bin aber zuversichtlich.
Im März und April stehen die kürzeren Distanzen auf dem Programm. Beim Possenlauf und auch beim Kyffhäuser Berglauf, wird erfahrungsgemäss alles was Rang und Namen hat in den Startfeldern zu finden sein. Gerade das Rennen am 13. April in Bad Frankenhausen, wird von vielen als erster Formtest genutzt. Anschließend beginnt am letzten Aprilwochenende, der Harzer Mountainbike Cup, mit dem Marathon in Bad Harzburg.
Am 2. Wochenende im Mai geht es mit dem Cup auch schon in Altenau beim 14. Harzer Mountainbike Event weiter. Dort geht es für mich aber eher darum, am 11. 12. Mai die Wettkämpfe zu organisieren als mitzufahren. Ein paar Tage später, soll es dann mal wieder zu einen 24 Std.-Rennen gehen. In Rieste findet zum wiederholten Male das Rennen "Rund um den Alfsee" statt.
Folgen werden die üblichen Marathons hier in der Region und im August, die 24 Stunden von Duisburg, die ich im 2er Team mit Ralph absolvieren werde.
Was danach kommt, davon lass ich mich mal überraschen. Den Abschluss wird wohl wieder der "Grenzgänger" in Straußberg machen.
Danke möchte ich noch an unsere Unterstützer des Prowell Team Harzblut sagen. Ohne diese Hilfe, wäre einiges schwerer zu realisieren! Auf unserer Internet- Teamseite, gibt es auch alle Neuigkeiten rund um das Team nachzulesen. Nun steht aber erst einmal wieder geregeltes Training auf dem Programm, bevor mir die Leistungsdiagnose am 22. Januar, die brutale Realität zeigen wird! Vorher gibt es aber noch ein Januar Highlight: Die 180 Km auf der Rolle am 19. Januar bei Schließer Bike in Schöningen, eine spaßige Sache, bei der ich vor 2 Jahren schon mitgemacht hatte, ick freu mir :-)
Das war es ersteinmal von mir, ich wünsche Euch viel Erfolg für die kommende Saison, wir sehen uns!
Happy Trails
Christian
Montag, 17. Dezember 2012
Das Jahr 2012
Nun ist es fast gelaufen, das Jahr 2012 n. Chr. Und auch wenn uns ein paar Esoteriker weiß machen wollen, dass die Erde am Freitag Ihre letzten Atemzüge tätigt und wir alle der Hölle geweiht sind, geht sie doch schon wieder los: Die Planung und Vorbereitung für die kommende Mountainbikesaison 2013!
Nun aber erst einmal ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Monate.
Angefangen hat die Saison 2012 mal wieder in Rotenburg an der Fulda. Mit der immer beliebter werdenden 12 Stunden Indoor Meisterschaft im Mountainbiken. In diesem Jahr war Stefan Bzdok nebst Familie mit vor Ort. Stefan und ich sind als Einzelstarter für das Prowell Team Harzblut an den Start gegangen. Das war auch das erste Rennen in den neuen Teamfarben. Mit dem 3. Platz war es auch gleich der erste Podestplatz in 2012.
Das Jahr verlief insgesamt aber relativ unspektakulär. Es folgten die üblichen Rennen im Frühjahr wie der KYF Berglauf, der Bike Marathon in Bad Harzburg usw. Alles in Allem wurde der Sport mehr oder weniger erfolgreich betrieben. Die Platzierungen lagen allesamt im vorderen Drittel oder sogar besser, zumindest war ich fast immer zufrieden.
Erfolgreich lief es für meinen Verein Mountainbike Freunde Oberharz e.V. und das Team. Die beiden Institutionen haben sich nämlich in diesem Jahr zusammen gefunden, um in 2013 mit einer tollen Mannschaft an Rennen in der gesammten BRD teilzunehmen und auch das seit Jahren erfolgreiche Mountainbike Event in Altenau weiterzuführen. Ich bin gespannt, wie sich das im nächsten Jahr weiterentwickelt.
Im August hatte ich beim erstmalig ausgerichteten Rennen in Benneckenstein, meine erste und einzige Panne bei einem Wettkampf. In den Trainings waren es weit mehr, ich glaube so um die 9 Platten und ein paar andere Defekte. Naja, man ist ja Mountainbiker und da kann das schon mal vorkommen....
Der Herbst war wieder erwartungsgemäß die schönste Jahreszeit für mich. In dieser Zeit erlebe ich die schönsten und eindrucksvollsten Biketouren. Viele Bilder von laubbedeckten Trails sind noch in meiner Erinnerung. Leider bin ich jemand, der ungerne stehen bleibt und die Kamera zückt, deshalb existieren auch keine, oder nur wenig digitale Fotodateien bei mir auf dem Rechner.
Der Herbst endete wettertechnisch für mich allerdings eher unschön beim diesjährigen 12 Stunden Rennen in Straussberg, besser bekannt unter dem Namen "Grenzgänger". Nach anfänglichen Schwierigkeiten, Dauerregen und Kälte, fand ich bei dieser Veranstaltung mit einem 2. Platz aber einen schönen Saisonabschluss.
Was folgte war noch die gemeinschaftliche Weihnachtsfeier in Wildermann. Mit einer schönen Wanderung, lustigem Schrottwichtel, einigen alkfreien Weizen und einer schönen Tour mit Sonja und Peter, ging die Saison ´12 nun auf die entgültige Zielgerade.
Nun ist die Zeit der Alternativsportarten gekommen, so das neben der "heiß geliebten"Rolle auch mal Fremdgegangen werden darf. Neben Laufen und Skifahren, gehört auch Gymnastik und etwas Krafttraining zum momentanen Training. Vielleicht werde ich ab Januar das Schwimmen wieder in Angriff nehmen, schaun mer mal!
Nun steht aber Weihnachten vor der Tür und ich werde es ab Heute (17.12.) etwas lockerer angehen lassen. In das Training werde ich erst wieder in der 1. Januarwoche voll einsteigen. Bis dahin wird es die ein oder andere Laufeinheit geben aber alles ruhig und gelassen.
Für 2013 stehen ja schon einige Veranstaltungen fest die Ihr HIER nachlesen könnt.
Von meiner Seite wünsche ich allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das Jahr 2013!
Christian
Nun aber erst einmal ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Monate.
Angefangen hat die Saison 2012 mal wieder in Rotenburg an der Fulda. Mit der immer beliebter werdenden 12 Stunden Indoor Meisterschaft im Mountainbiken. In diesem Jahr war Stefan Bzdok nebst Familie mit vor Ort. Stefan und ich sind als Einzelstarter für das Prowell Team Harzblut an den Start gegangen. Das war auch das erste Rennen in den neuen Teamfarben. Mit dem 3. Platz war es auch gleich der erste Podestplatz in 2012.
Das Jahr verlief insgesamt aber relativ unspektakulär. Es folgten die üblichen Rennen im Frühjahr wie der KYF Berglauf, der Bike Marathon in Bad Harzburg usw. Alles in Allem wurde der Sport mehr oder weniger erfolgreich betrieben. Die Platzierungen lagen allesamt im vorderen Drittel oder sogar besser, zumindest war ich fast immer zufrieden.
Erfolgreich lief es für meinen Verein Mountainbike Freunde Oberharz e.V. und das Team. Die beiden Institutionen haben sich nämlich in diesem Jahr zusammen gefunden, um in 2013 mit einer tollen Mannschaft an Rennen in der gesammten BRD teilzunehmen und auch das seit Jahren erfolgreiche Mountainbike Event in Altenau weiterzuführen. Ich bin gespannt, wie sich das im nächsten Jahr weiterentwickelt.
Im August hatte ich beim erstmalig ausgerichteten Rennen in Benneckenstein, meine erste und einzige Panne bei einem Wettkampf. In den Trainings waren es weit mehr, ich glaube so um die 9 Platten und ein paar andere Defekte. Naja, man ist ja Mountainbiker und da kann das schon mal vorkommen....
Der Herbst war wieder erwartungsgemäß die schönste Jahreszeit für mich. In dieser Zeit erlebe ich die schönsten und eindrucksvollsten Biketouren. Viele Bilder von laubbedeckten Trails sind noch in meiner Erinnerung. Leider bin ich jemand, der ungerne stehen bleibt und die Kamera zückt, deshalb existieren auch keine, oder nur wenig digitale Fotodateien bei mir auf dem Rechner.
Der Herbst endete wettertechnisch für mich allerdings eher unschön beim diesjährigen 12 Stunden Rennen in Straussberg, besser bekannt unter dem Namen "Grenzgänger". Nach anfänglichen Schwierigkeiten, Dauerregen und Kälte, fand ich bei dieser Veranstaltung mit einem 2. Platz aber einen schönen Saisonabschluss.
Was folgte war noch die gemeinschaftliche Weihnachtsfeier in Wildermann. Mit einer schönen Wanderung, lustigem Schrottwichtel, einigen alkfreien Weizen und einer schönen Tour mit Sonja und Peter, ging die Saison ´12 nun auf die entgültige Zielgerade.
Nun ist die Zeit der Alternativsportarten gekommen, so das neben der "heiß geliebten"Rolle auch mal Fremdgegangen werden darf. Neben Laufen und Skifahren, gehört auch Gymnastik und etwas Krafttraining zum momentanen Training. Vielleicht werde ich ab Januar das Schwimmen wieder in Angriff nehmen, schaun mer mal!
Nun steht aber Weihnachten vor der Tür und ich werde es ab Heute (17.12.) etwas lockerer angehen lassen. In das Training werde ich erst wieder in der 1. Januarwoche voll einsteigen. Bis dahin wird es die ein oder andere Laufeinheit geben aber alles ruhig und gelassen.
Für 2013 stehen ja schon einige Veranstaltungen fest die Ihr HIER nachlesen könnt.
Von meiner Seite wünsche ich allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das Jahr 2013!
Christian
Sonntag, 4. November 2012
Rennbericht Grenzgänger 2012
Am Wochenende ging es für mich zum Grenzgänger nach Straußberg . Am Abend vorher, kündigte sich schon hier heftiger Regen an und wären Sonja und Peter nicht so nett gewesen mir meine Startunterlagen zu holen, wer weiß ob ich hingefahren wäre...
So stand ich aber pünktlich um 8.00 Uhr im Ferienpark Feuerkuppe am Start. Die Runde war ca. 7,2 Km lang und hatte etwa 170 Höhenmeter. Der Zustand war eher matschig-klebrig. 2 schöne Trailanstiege mussten bewältigt werden, deren Zustand im Laufe des Rennens nicht besser wurden.
Die ersten Runden fand ich keinen vernünftigen Rythmus. Ständig war mein Puls viel zu hoch, so dass ich richtig rausnehmen musste. Zu allem kammen auch noch Schmerzen vonm Lendenwirbel die sich in den linken Oberschenkel breitmachten. Da ich nicht so auf Schmerzmittel stehe, versuchte ich erst ein oder zwei Runden ganz in Ruhe weiter zu faheren, in der Hoffnung, dass sie von selbst weggingen. Da sie das nicht taten, musste dann doch ne Ibu dran glauben. Eine Runde später lief es dann wieder.
Irgendwann fand ich dann auch meinen Rythmus wieder und könnte mein Rennen fahren. Der Kollege Peter war zu diesem Zeitpunkt, wegen muskulärer Probleme leider ausgestiegen. Leider setzte auch gleichzeitig Dauerregen ein und wärmer wurde es leider auch nicht. Die Bodenzusammensetzung wurde ein wenig verwässert und die ganze Angelegenheit wurde dann grenzwertig, gerade auf den rutschigen Trails bergab.
Ab 14.00 Uhr wurde das Rennen auch richtig hart und um ca. 15.30 Uhr wurde von der Rennleitung angekündigt, dass der Zielschluss auf 17.00 Uhr vorverlegt wird, da die Gefahren in der Dunkelheit nicht mehr zu kalkulieren wären. Im ersten Moment entäuscht, war ich aber doch nicht sooo böse. In diesem Moment sagte mir Peter, dass ich wohl auf Platz 3 liege, mit einer Runde Vorsprung und wenig Rückstand auf Platz 2. Diesen sah ich auch in den letzten 3 Runden immer wieder vor mir. Allerdings konnte ich ihn bergauf nicht einholen. Bis zu vorletzten Runde. Am letzten Teil des, mittlerweile sehr matschigen Trails bergan, musste der 2. vom Rad absteigen und ich konnte jetzt an ihn vorbei fahren. In der Wechselzone musste ich mich mit dem Lichtanbringen aber sputen, so viel Vorsprung hatte ich ja nicht. Mit Peter und Soja's Hilfe ging's dann aber fix und ich konnte 10 vor 5 auf meine letzte Runde gehen.Gegen halb Sechs war auch ich dann im Ziel, mit einem überaschenden 2. Platz.
Auch wenn ich im Rennen öfter uber das Warum nachdenken musste, hat es trotzdem riesen Spass gemacht. Vorallem mit so einer Unterstützung wie ich sie von Sanja und Peter Witzorek erhalten habe. Vielen lieben Dank dafür! (Das Rezept für den Reiskuchen nehme ich gerne)
Fakten:
135 Km
3200 Hm
4°C
Dauerregen
Matschige Trails
2.Platz
Da ich aber in letzter Zeit nicht so viel trainiert hatte, fällt die Trainingspause erstmal flach. Über Weihnachten sind dann ja auch 2 Wochen Trainingsfrei!
Sport frei und ruht Euch aus! Wir sehen uns im nächsten Jahr!
Christian
PS: Ich war ja das Wochenende davor auch bei einem Laufwettbewerb in Thale. 22 Km standen auf dem Plan, 11 davon konnte ich aber nur absolvieren....Lohnt sich also nicht drüber zu schreiben ;-) (Ausser dass ich meinen Puls doch auf fast 200 Schläge/Min. bringen kann)
Mein Fazit: Netter Versuch...nie wieder!
So stand ich aber pünktlich um 8.00 Uhr im Ferienpark Feuerkuppe am Start. Die Runde war ca. 7,2 Km lang und hatte etwa 170 Höhenmeter. Der Zustand war eher matschig-klebrig. 2 schöne Trailanstiege mussten bewältigt werden, deren Zustand im Laufe des Rennens nicht besser wurden.
Die ersten Runden fand ich keinen vernünftigen Rythmus. Ständig war mein Puls viel zu hoch, so dass ich richtig rausnehmen musste. Zu allem kammen auch noch Schmerzen vonm Lendenwirbel die sich in den linken Oberschenkel breitmachten. Da ich nicht so auf Schmerzmittel stehe, versuchte ich erst ein oder zwei Runden ganz in Ruhe weiter zu faheren, in der Hoffnung, dass sie von selbst weggingen. Da sie das nicht taten, musste dann doch ne Ibu dran glauben. Eine Runde später lief es dann wieder.
Irgendwann fand ich dann auch meinen Rythmus wieder und könnte mein Rennen fahren. Der Kollege Peter war zu diesem Zeitpunkt, wegen muskulärer Probleme leider ausgestiegen. Leider setzte auch gleichzeitig Dauerregen ein und wärmer wurde es leider auch nicht. Die Bodenzusammensetzung wurde ein wenig verwässert und die ganze Angelegenheit wurde dann grenzwertig, gerade auf den rutschigen Trails bergab.
Ab 14.00 Uhr wurde das Rennen auch richtig hart und um ca. 15.30 Uhr wurde von der Rennleitung angekündigt, dass der Zielschluss auf 17.00 Uhr vorverlegt wird, da die Gefahren in der Dunkelheit nicht mehr zu kalkulieren wären. Im ersten Moment entäuscht, war ich aber doch nicht sooo böse. In diesem Moment sagte mir Peter, dass ich wohl auf Platz 3 liege, mit einer Runde Vorsprung und wenig Rückstand auf Platz 2. Diesen sah ich auch in den letzten 3 Runden immer wieder vor mir. Allerdings konnte ich ihn bergauf nicht einholen. Bis zu vorletzten Runde. Am letzten Teil des, mittlerweile sehr matschigen Trails bergan, musste der 2. vom Rad absteigen und ich konnte jetzt an ihn vorbei fahren. In der Wechselzone musste ich mich mit dem Lichtanbringen aber sputen, so viel Vorsprung hatte ich ja nicht. Mit Peter und Soja's Hilfe ging's dann aber fix und ich konnte 10 vor 5 auf meine letzte Runde gehen.Gegen halb Sechs war auch ich dann im Ziel, mit einem überaschenden 2. Platz.
Auch wenn ich im Rennen öfter uber das Warum nachdenken musste, hat es trotzdem riesen Spass gemacht. Vorallem mit so einer Unterstützung wie ich sie von Sanja und Peter Witzorek erhalten habe. Vielen lieben Dank dafür! (Das Rezept für den Reiskuchen nehme ich gerne)
Fakten:
135 Km
3200 Hm
4°C
Dauerregen
Matschige Trails
2.Platz
Da ich aber in letzter Zeit nicht so viel trainiert hatte, fällt die Trainingspause erstmal flach. Über Weihnachten sind dann ja auch 2 Wochen Trainingsfrei!
Sport frei und ruht Euch aus! Wir sehen uns im nächsten Jahr!
Christian
PS: Ich war ja das Wochenende davor auch bei einem Laufwettbewerb in Thale. 22 Km standen auf dem Plan, 11 davon konnte ich aber nur absolvieren....Lohnt sich also nicht drüber zu schreiben ;-) (Ausser dass ich meinen Puls doch auf fast 200 Schläge/Min. bringen kann)
Mein Fazit: Netter Versuch...nie wieder!
Abonnieren
Posts (Atom)

